Löschen bei 35 Grad

Florianis kämpfen bei Zimmerbrand mit Tropenhitze

Niederösterreich
21.06.2026 17:02
Porträt von Niederösterreich-Krone
Von Niederösterreich-Krone

Direkt vom Feuerwehrfest wurden am  Samstagabend kurz nach 18 Uhr Florianis zu einem Wohnhausbrand in Radlbrunn im Bezirk Hollabrunn gerufen. Doch die Hitzewelle macht Feuerlöschen nicht einfacher.

Ein Küchenbrand hat am Samstagabend in Radlbrunn einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Kurz nach 18 Uhr heulten die Sirenen: Die Feuerwehren Radlbrunn, Ziersdorf und Rohrbach – alle Bezirk Hollabrunn – rückten zu einem Wohnhaus aus, aus dessen Küchenbereich bereits Rauch und Flammen drangen. Drei Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes im Haus. Sie konnten sich rechtzeitig ins Freie retten und wurden vom Roten Kreuz versorgt. Zur Sicherheit brachte man alle drei ins Landesklinikum Hollabrunn.

Löschen bei über 30 Grad: den Florianis machte die Hitze zu schaffen.
Löschen bei über 30 Grad: den Florianis machte die Hitze zu schaffen.(Bild: FF Radlbrunn)
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Wir waren im Arbeitseinsatz für unser Feuerwehrfest, dadurch konnten wir besonders rasch ausrücken.

Einsatzleiter Alexander Deibler

Von Festvorbreitungen in den Einsatz
Die Mitglieder der Feuerwehr Radlbrunn hatten einen entscheidenden Vorteil: Sie waren gerade mit Vorbereitungsarbeiten für ihr Feuerwehrfest beschäftigt und konnten deshalb binnen kürzester Zeit ausrücken. Unter schwerem Atemschutz kämpften die Einsatzkräfte gegen die Flammen, während weitere Feuerwehren zur Unterstützung eintrafen.

Besonders zu schaffen machte den Einsatzkräften die enorme Hitze. Bei hochsommerlichen Temperaturen verlangte der Einsatz den Feuerwehrleuten alles ab. 

Die drei Personen, die sich in dem Haus befanden wurden bei dem Brand nicht verletzt. Zur ...
Die drei Personen, die sich in dem Haus befanden wurden bei dem Brand nicht verletzt. Zur Kontrolle wurden sie ins Krankehaus gebracht.(Bild: FF Radlbrunn)

Die körperliche Belastung blieb nicht ohne Folgen: Zwei Feuerwehrmitglieder mussten noch vor Ort vom Roten Kreuz behandelt werden. Ein Kamerad litt unter Kreislaufproblemen, bei einem weiteren bestand der Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung.

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