Besonderer Jubel über Österreichs WM-Premierentreffer gegen Jordanien. Torschütze Romano Schmid lief nach seinem Traumtor direkt zum verletzten Pechvogel Christoph Baumgartner und widmete ihm das Tor – eine emotionale Szene.
20 Minuten dauerte es, bis Romano Schmid die österreichischen Fans nach 28 Jahren Wartezeit auf ein WM-Tor erlöste. Der Bremen-Legionär nahm sich vom Strafraumende ein Herz und schlenzte den Ball ins rechte Kreuzeck – unhaltbar für den jordanischen Schlussmann. Doch der Torschütze lief nicht zu den Fans, um zu jubeln, sondern steuerte direkt den verletzten Mitspieler Christoph Baumgartner an.
„Das zeigt, wie wichtig er für das Team ist“, zeigte sich auch ORF-Experte und „Krone“-Kolumnist Andi Herzog von der Szene begeistert.
„Gefährlichste Phase meiner Reha“
Baumgartner hatte sich im letzten Vorbereitungsspiel vor der WM am Oberschenkel verletzt und darf nun das ÖFB-Team bei der Endrunde nur von der Bank aus unterstützen – flog nach seiner OP sogar extra nach.
Passend also, dass er in den ersten Torjubel miteinbezogen wurde – auch wenn er dabei gut aufpassen muss. Denn wie Baumgartner vor wenigen Tagen bereits schmunzelnd verraten hatte: „Wenn wir ein Tor schießen, wird das wahrscheinlich die gefährlichste Phase meiner Reha, wenn ich deppat aufspringe.“
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