Der verwandelte Elfmeter von Andreas Herzog gegen Italien am 23. Juni 1998 war das bisher letzte WM-Tor von Österreich. Gegen Jordanien löste ihn Romano Schmid mit seinem Treffer zum 1:0 in der 20. Minute ab. „Herzerl“ lachte: „Endlich, es ist Zeit geworden.“
Im Stade de France verwandelte Herzog nach einem Foul an Hannes Reinmayr in der Nachspielzeit den Elfmeter souverän zum Endstand von 1:2. Österreich schied damit mit zwei 1:1-Unentschieden und einer Niederlage nach der Vorrunde aus. Es war Österreichs 43. WM-Tor der Geschichte.
Fast auf den Tag genau 28 Jahre später löste Schmid mit dem 44. Treffer ab. Herzog ab. Der „Krone“-Kolumnist strahlte: „Endlich, es ist Zeit geworden.“ Erfolgreichster WM-Torschütze ist Erich Probst. Berühmt geworden war er 1953 mit seinen 5 Toren beim 9:1 gegen Portugal in der WM-Qualifikation. Bei der Endrunde machte der Rapidler weiter und traf vier Mal en suite – gegen Schottland (1:0), drei Mal gegen die CSSR (5:0), gegen die Schweiz (7:5) und gegen Deutschland (1:6). Nur Vize-Weltmeister Sándor Kocsis (11 Tore!) traf noch öfter.
Krankl erzielte fünf WM-Tore
Zweitbester Torschütze ist Hans Krankl. Seine zwei Cordoba-Tore gegen Deutschland sind in die Geschichte eingegangen, der „Goleador“ hatte aber 1978 auch bereits gegen Spanien und Schweden getroffen und belegte mit vier Toren den vierten Platz in der Schützenliste der WM 1978. Vier Jahre kam noch ein Tor gegen Algerien dazu.
Den geteilten dritten Platz teilen sich mit jeweils drei Toren Walter Schachner, Turl Wagner, Ernst Stojaspal und Alfred Körner. Auf zwei WM-Treffer in ihrer Karriere kamen Ernst Ocwirk und Johann Horvath.
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