Schwer misshandelt
4 Jahre Haft für Rekrutenmisshandlung
Zwei mitangeklagte Soldaten der Panzerschule Tscheljabinsk seien zu anderthalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden, meldete die Agentur RIA-Nowosti.
Das Militär hatte zunächst versucht, den Fall zu vertuschen. Schließlich wurde er durch die Organisation der Soldatenmütter an die russische Öffentlichkeit gebracht, die empört reagierte. Die Kritik brachte Verteidigungsminister Sergej Iwanow zeitweise in Bedrängnis. Allerdings begann im Frühjahr eine gezielte Gegenkampagne des Militärs, das Sytschows Leiden auf eine Erbkrankheit zurückführen wollte.
In dem Prozess waren die Zeugen massivem Druck ausgesetzt, so dass sie die meisten ihrer Aussagen aus den Voruntersuchungen widerriefen. Das Gericht stützte sich in seinem Urteil allerdings vor allem auf diese ersten Aussagen. Sytschow wird weiter in einem Moskauer Militärkrankenhaus behandelt.
Symbolbild
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