Ziel für 2030 erreicht

Tirols Kristallriese bei Klimazielen auf gutem Weg

Tirol
09.06.2026 11:59

Der Tiroler Konzern Swarovski erhält eine Bestätigung von SBTi. Das gesteckte Ziel für das Jahr 2030 in Sachen Klimaschutzmaßnahmen habe man jetzt schon erreicht, heißt es aus dem Betrieb.

Auf einem erfolgreichen Kurs befindet sich der Kristallkonzern Swarovski mit Hauptsitz in Wattens in Sachen klimafreundliches Wirtschaften. Von der Science Based Targets initiative (SBTi) – einer weltweiten Initiative von Unternehmen, die das Ziel des Pariser Klimaabkommens verfolgen – erhielt der Konzern die offizielle Validierung seiner Zielsetzungen für das Erreichen von Netto-Null-Treibhausgasemissionen. „Damit wird bestätigt, dass die Klimaziele des Unternehmens der aktuellen Klimawissenschaft und international anerkannten Standards für Klimaschutzmaßnahmen von Unternehmen entsprechen“, teilt Swarovski in einer Aussendung mit.

Die SBTi-Validierung gelte weithin als Goldstandard für die Festlegung und Verifizierung wissenschaftsbasierter Emissionsreduktionsziele.

Swarovski-CEO Alexis Nasard (links) zusammen mit General Manager Jérôme Dandrieux
Swarovski-CEO Alexis Nasard (links) zusammen mit General Manager Jérôme Dandrieux(Bild: Swarovski)

Netto-Null-Emissionen bis 2050 angestrebt
Der Kristallriese unterstreicht, dass man sich gemäß der verabschiedeten Zielvorgaben zur Erreichung von Netto-Null-Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 verpflichtet habe. Diese Zielvorgaben würden von „klaren Meilensteinen“ gestützt. „Dazu gehören die Reduzierung der absoluten Scope-1- und Scope-2-Emissionen um 72 Prozent und der Scope-3-Emissionen um 65 Prozent bis 2035, im Vergleich zum Ausgangswert von 2019. Bis 2050 wird eine Reduzierung von 90 Prozent über alle Scopes hinweg angestrebt.“

Ziel für 2030 jetzt schon erreicht
Wie Swarovski im jüngsten Nachhaltigkeitsbericht darlegt, wurden die Treibhausgasemissionen gegenüber dem Ausgangswert von 2019 um 54 Prozent reduziert. Somit habe man das Ziel für 2030 vorzeitig erreicht. „Grundlage dafür war ein gezieltes Dekarbonisierungsprogramm entlang der Wertschöpfungskette mit Fokus auf Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Elektrifizierung zentraler Fertigungsprozesse“, erklärt CEO Alexis Nasard.

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