Großer Ärger bei den Spielern und Fans des FC Arsenal! Die Londoner fühlen sich nach dem verpassten Titel in der Königsklasse um einen Elfmeter betrogen. In der Verlängerung des Champions-League-Finales war Noni Madueke im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht worden, die Pfeife von Schiedsrichter Daniel Siebert blieb jedoch stumm. Eine korrekte Entscheidung oder ein fataler Fehler?
Nachdem Kai Havertz (5.) und Ousmane Dembele (64.) jeweils für ihr Team getroffen hatten, ging der Königsklassen-Showdown zwischen PSG und dem FC Arsenal am Samstagabend in der Budapester Puskas Arena mit 1:1 in die Verlängerung.
Elf Minuten rollte der Ball da bereits, als Madueke den Ball in Richtung Pariser Strafraum dribbelte. Dort angekommen wurde der Brite allerdings von PSG-Verteidiger Mendes zu Fall gebracht.
VAR blieb still
Prompt forderten die „Gunners“ einen Strafstoß, Siebert jedoch bewertete die Situation als fairen Zweikampf. Auch der VAR schaltete sich nicht ein – ganz zum Unmut von Arsenal-Kapitän Declan Rice, der sich – ebenso wie Trainer Mikel Arteta – die Gelbe Karte abholte.
Ohne Penalty und ohne weiteren Treffer ging das Spiel schließlich ins Elfmeterschießen, wo sich schließlich die Pariser durchsetzen und den Titel erfolgreich verteidigen konnten. Während Frankreich auf Wolke sieben schwebt, wird die Schiri-Entscheidung auf der Insel wohl noch für reichlich Gesprächsstoff sorgen.
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