Ein Quantencomputer in der Größe einer Schuhschachtel, der ins All fliegt und dort unter extremen Bedingungen arbeitet – was nach Science-Fiction klingt, ist dem Team rund um den Wiener Quantenphysiker Philip Walther gelungen. Bei Elisabeth Oberzaucher im Podcast „Wiener Wissen“ erzählt der Forscher, wie aus einem Quantenlabor ein miniaturisiertes Hightech-System wurde, das seit einer Satellitenmission im Oktober 2025 über unseren Köpfen im All kreist. Ein technologischer Meilenstein für Österreich!
Der Nutzen ist enorm: Künftige Satelliten sollen Daten nicht mehr teuer zur Erde schicken müssen, um sie auszuwerten. Stattdessen sollen sie direkt an Bord rechnen – schneller, energiesparender und in Echtzeit. Für beispielsweise Klimaforschung, Katastrophenschutz und Ressourcenplanung wäre das ein Riesen-Fortschritt.
Fest steht, der Quantencomputer-Satellit aus Wien leitet eine neue Ära der Quantentechnologie in Österreich und der ganzen Welt ein: „Ich bin überzeugt, wir erleben gerade eine Revolution“, sagt Walther mit Blick auf die Zukunft der Quantenforschung. Den ganzen Podcast hören Sie hier:
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