Herzogin Meghan, die Frau von Prinz Harry, hat in Genf eine Installation zum Gedenken an Kinder und Jugendliche eröffnet, die ihr Leben wegen Aktivitäten auf sozialen Medien verloren haben. Etwa, weil sie über Snapchat Pillen bestellt haben oder bei einer Challenge ums Leben gekommen sind.
Die Ausstellung „Lost Screen Memorial“ auf dem Place des Nations vor dem europäischen Hauptsitz der Vereinten Nationen ist bis 21. Mai zu sehen. Dort sind beleuchtete Boxen zu sehen, die die Fotos von 50 verstorbenen Kindern auf den Sperrbildschirmen der Handys ihrer Eltern zeigen.
Meghan rief Regierungen und Tech-Konzerne auf, Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz von jungen Menschen zu verlangen und einzubauen, damit Kinder geschützt werden. „Lost Screen Memorial“ ist eine Initiative der Stiftung Archewell von Prinz Harry und Meghan. Zur Eröffnung war auch der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, dabei.
Über einen QR-code können Besucher die tragischen Geschichten der Minderjährigen lesen. Da berichten betroffene Eltern etwa, dass ihre Kinder über Snapchat Pillen bestellt hätten, die ohne ihr Wissen hohe Dosen Fentanyl enthalten und sie vergiftet hätten.
Andere berichten, dass Cyberbullying beziehungsweise Cybermobbing ihre Kinder in den Suizid getrieben habe – oder dass ihre Kinder an gefährlichen Challenges auf Instagram teilgenommen hätten und dabei ums Leben gekommen seien.
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