Ein Außenseiter hat beim zweiten Golf-Major-Turnier des Jahres triumphiert. Der Engländer Aaron Rai siegte bei der PGA Championship im GC in Newton Square (Pennsylvania) in Aronimink mit 271 Schlägen vor dem Spanier Jon Rahm und dem US-Amerikaner Alex Smalley (jeweils 274). Rory McIlroy, der im April zum zweiten Mal in Folge das Masters gewonnen hatte, belegte Platz sieben (276). Die Österreicher Sepp Straka und Bernd Wiesberger hatten den Cut verpasst.
„Ich hatte bisher eine frustrierende Saison. Deshalb übertrifft dieses Ergebnis meine bescheidenen Erwartungen selbstredend deutlich“, sagte der überwältigte Rai nach getaner Arbeit, mit der er auch für sein Heimatland Geschichtsträchtiges schaffte. Er gewann als erst zweiter Engländer die PGA Championship – und als erster seit 107 Jahren. Damals hatte der in die USA ausgewanderte Jim Barnes das Turnier nach seinem Erfolg bei der Premiere drei Jahre zuvor ein zweites Mal für sich entschieden.
Rai kassierte für den bisher größten Erfolg seiner Karriere ein Preisgeld von 3,69 Mio. US-Dollar (umgerechnet 3,17 Mio. Euro). Der Titelverteidiger und Weltranglistenerste Scottie Scheffler (USA/278) kam nicht über den 14. Rang hinaus.
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