Schwerer Sturm
Bootsdrama im Mittelmeer: 32 Migranten ertrunken
Ein schwerer Herbststurm wütete im Meer um Kreta, als dort Migranten bei einer versuchten Überfahrt nach Europa ums Leben kamen. Die meisten der 32 Opfer sind junge Ägypter.
Das Bootsunglück südlich von Kreta passierte bereits in der vergangenen Woche.
14 Opfer identifiziert
Nach Angaben der ägyptischen Botschaft in Athen sind 32 Menschen ums Leben gekommen oder würden noch vermisst. Die meisten der Migranten seien junge Ägypter. 14 der Todesopfer seien identifiziert und man stehe nun in Kontakt mit deren Angehörigen.
„Tragisches Unglück“
Bei dem Unglück war die griechische Küstenwache, die ein manövrierunfähiges Boot vor Kreta entdeckte, zunächst von 18 Toten ausgegangen. Im Meer rund um Kreta tobte in diesen Tagen ein schwerer Herbststurm mit Windböen von mehr als 90 Kilometern pro Stunde. Dadurch wurden auch die Rettungsarbeiten stark erschwert. Ägyptens Botschafter in Griechenland, Omar Amer, sprach von einem „tragischen Unglück“.
Ägypten zählt wie das benachbarte Libyen und so wie Tunesien zu den wichtigsten Transitländern für viele Migranten auf ihrem Weg nach Europa. In Ägypten leben viele Flüchtlinge und Migranten, etwa aus Syrien sowie dem Sudan und anderen afrikanischen Ländern. Die ägyptischen Behörden gehen seit Jahren streng gegen Schmuggler vor, weshalb die Zahl der Boote, die von Ägypten aus starten, deutlich abgenommen hat.









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