Artilleriebeschuss

MH17: Experten wegen Kampfhandlungen auf Rückzug

Ausland
02.08.2014 17:55
Die Suche nach den noch nicht geborgenen Todesopfern von Flug MH17 läuft auch am Samstag alles andere als reibungslos. Die internationalen Experten mussten sich aus einigen Gebieten der riesigen Absturzstelle in der Ostukraine wegen wieder aufgeflackerter Kampfhandlungen zurückziehen. Wie die OSZE mitteilte, waren in einer Entfernung von etwa zwei Kilometern Artillerieschüsse zu hören.

Die Schüsse hätten den Boden erschüttert, erklärte der Vize-Chef der Ukraine-Mission der OSZE, Alexander Hug. Das Risiko sei zu groß gewesen. Hug bekräftigte, die prorussischen Separatisten hätten den Zugang der Experten aus den Niederlanden und Australien zur von ihnen kontrollierten Zone akzeptiert. Es sei derzeit noch zu früh, um festzustellen, ob der regionale Waffenstillstand in dem Gebiet gebrochen worden sei.

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