Die Überlebenskünstler aus Altach sind längst eine stabile Größe in der Bundesliga geworden. Den Klassenerhalt haben die Rheindörfler in dieser Saison bereits vorzeitig fixiert. Das war aber nicht in jeder Saison der vergangenen Jahre der Fall.
Nur sechs Bundesligaklubs haben die letzten 13 Jahre in Österreichs höchster Spielklasse überlebt. Rapid und Austria Wien, Sturm Graz und Salzburg sowie Wolfsberg und Altach. Die beiden letzteren haben sich erst am letzten Wochenende das Ticket für das neue Spieljahr wieder gesichert.
Für Altach geht es in die 16. Bundesligasaison. Den einzigen Abstieg gab es bislang 2009, als die erste drei Jahre dauernde Ära der Rheindörfler im Oberhaus endete. Mit dem Wiederaufstieg 2014 leitete man die erfolgreichste Ära in Altach ein: Bester Aufsteiger aller Zeiten, Winterkönig 2016, zweimal für den Europacup qualifiziert. Das Abstiegsgespenst mied bis 2022 das Schnabelholz, in allen Saisonen davor – außer 2009 – waren die Vorarlberger Kicker schon mindestens drei Spiele vor Saisonende gerettet bzw. gar nie in Abstiegsgefahr geraten.
Intensive letzte Runden
Ab 2022 wurde es heftig. Mit Trainer Ludovic Magnin machte man in den beiden letzten Runden fünf Punkte auf Admira wett, wurde am Ende sogar noch Neunter. 8500 Fans feierten nach dem 2:1 in Runde 32 gegen Tirol, als ob Altach gerade Meister geworden wäre. Ein Jahr später waren wieder 8500 im vorletzten Spiel Zeuge eines Klassenerhalts – da genügte ein 1:1 gegen Lustenau. 2024 gelang der Ligaverbleib in der vorletzten Runde mit einem 1:0 bei Tirol. Im Vorjahr reichte im Finale ein 0:0 beim LASK. Und nach dem 2:2 beim GAK darf am Samstag (gegen Ried) zum fünften Mal gefeiert werden.
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