Seit Jahrzehnten sammelt der Lanzenkirchner Karl Zehetner historische Uniformen. 140 von mittlerweile 1700 zeigt er nun von 16. bis 25. Mai im Kulturhaus Felixdorf – inklusiver spannender Geschichten dazu.
Was vor fast 30 Jahren mit einzelnen Feuerwehrstücken vom Flohmarkt begann, wurde für den 70-jährigen Karl Zehetner mittlerweile zur Lebensaufgabe. Der ehemalige Gemeindemitarbeiter und Feuerwehrkommandant aus Lanzenkirchen, Bezirk Wiener Neustadt, sammelt mit Leidenschaft historische Uniformen und Erinnerungsstücke. „Und das nicht nur für mich, denn ich will damit wertvolle Geschichte weitergeben“, so der leidenschaftliche Sammler.
Besonderes Highlight: Original Kaiseruniform
Alle drei Jahre organisiert Zehetner eine große Ausstellung. Rund 140 Uniformen (von mittlerweile 1700) zeigt er dabei der Öffentlichkeit: von der Kaiserzeit über die Erste bis hin zur Zweiten Republik. Die ältesten Stücke stammen aus dem 19. Jahrhundert. Gefunden hat er viele davon auf Flohmärkten und Sammlerbörsen in ganz Österreich. Der Preis, den er dafür bezahlt? „Ab 600 Euro aufwärts“, so Zehetner. Sein ganzer Stolz: eine Original-Uniform von Kaiser Franz Joseph. Der Preis dafür? „Den verrat ich nicht, nur so viel – er war im vierstelligen Bereich“, schmunzelt der Sammler, der auch selbst immer wieder als Kaiser-Double auftritt.


Besonders sensibel geht Zehetner mit Uniformen aus der NS-Zeit um. Zehn davon sind bei der Schau zu sehen. Um keine Probleme wegen „Wiederbetätigung“ zu bekommen, melde er seine Ausstellungen auch immer dem Verfassungsschutz.
Neben Uniformen umfasst die aktuelle Schau auch Kappen, Säbel, Fahnen, Trompeten und historische Ausrüstung. Diese läuft vom 16. bis 25. Mai im Kulturhaus Felixdorf. Und wer noch mehr davon sehen möchte, kann jederzeit das Feuerwehrmuseum in Frohsdorf neben dem Schloss besuchen.
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