Das 50. Finale im ÖFB-Frauen-Cup zwischen den Fußballerinnen von Red Bull Salzburg und Austria Wien findet vor einer Rekordkulisse statt. Am Sport-Club-Platz in Wien-Hernals werden am Donnerstag (14.30 Uhr) mehr als 2.600 Fans erwartet und damit mehr als beim bisherigen Rekordspiel (2.300) vor zwei Jahren in Wiener Neustadt. Liga-Spitzenreiter Austria geht als klarer Favorit in die Begegnung, hofft auf den Premierentitel und den ersten Schritt Richtung Double.
„Es erfüllt einen mit Stolz, wenn in mehrerlei Hinsicht ein historischer Moment vor uns steht“, sagte Isabel Hochstöger, Leiterin Frauen- und Mädchenfußball im ÖFB, am Montag bei einer Pressekonferenz im ÖFB-Campus in der Wiener Seestadt. Beim Jubiläum hofft Hochstöger noch auf viele Kurzentschlossene, die dem Finale eine würdige Kulisse bieten sollen. „Zuschauerseitig haben wir noch nicht das gänzliche Potenzial ausgeschöpft, in sportlicher Natur sind wir da schon sehr weit.“
Austria nimmt Favoritenrolle an
Während sich die „Veilchen“ in den vergangenen beiden Jahren im Cupfinale jeweils dem SKN St. Pölten beugen mussten und im dritten Versuch endlich zuschlagen wollen, stehen die seit Saisonbeginn im Red-Bull-Kosmos agierenden Salzburgerinnen erstmals im Endspiel. „Wir wehren uns nicht gegen die Favoritenrolle und nehmen sie gerne an“, betonte Austria-Trainer Stefan Kenesei. Bei den Violetten, die in der Liga drei Runden vor Saisonende mit vier Punkten Vorsprung auf St. Pölten auf Meisterkurs liegen, sei der Titelgewinn das ganz klare Ziel.
Auch Kapitänin Carina Wenninger zeigte sich zuversichtlich. „Wir haben super Charaktere und eine enorme Qualität in der Mannschaft. Wir sind K.o.-Spiele in dieser Saison ein Stück weit gewohnt und haben schon gezeigt, dass wir auf so einer Bühne sehr gut performen können“, sagte die langjährige Teamspielerin. „Wir wollen für unseren Verein, unsere Fans und auch uns selbst unbedingt einen Titel holen.“
Salzburg ist in der Meistergruppe derzeit Tabellenvierter, 28 Punkte hinter der Austria. Im Cup kassierte das Team von Trainer Dusan Pavlovic auf dem Weg ins Finale in vier Spielen aber keinen Gegentreffer, auch das letzte direkte Duell der beiden Vereine in der Liga endete mit einer Nullnummer. „Für uns geht es nicht um die Außenseiterrolle, sondern um eine Chance, die wir uns erarbeitet haben. Wir haben schon gezeigt, dass wir konkurrenzfähig sein können“, betonte Pavlovic. Kapitänin Lucia Orkic versicherte, dass die Salzburgerinnen „alles in dieses extrem besondere Spiel reinwerfen“ werden.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.