„Persönilche Gründe“

UN-Sondergesandter für Bosnien vor Rücktritt

Außenpolitik
11.05.2026 07:34
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der Hohe Repräsentant der internationalen Gemeinschaft in Bosnien-Herzegowina, Christian Schmidt, wird einem Zeitungsbericht zufolge sein Amt zurücklegen. Dem Vernehmen nach sollen persönliche Gründe für die Entscheidung verantwortlich sein.

Schmidt halte sich derzeit in New York auf, wo er den Vereinten Nationen seinen Bericht über das EU-Beitrittskandidatenland vorlegen solle, hieß es in einem Bericht der bosnischen Tageszeitung „Oslobodjenje“. Der CSU-Politiker übt das Amt als Sondergesandter seit fast fünf Jahren aus, sein Vorgänger war der Österreicher Valentin Inzko. Der Hohe Repräsentant der internationalen Gemeinschaft ist für die Umsetzung des Dayton-Abkommens zuständig, mit dem vor drei Jahrzehnten der Bosnien-Krieg beendet wurde, und fungiert als oberster Ausleger der bosnischen Verfassung.

Während seiner Amtszeit geriet Schmidt häufig mit den bosnischen Serben aneinander. Diese erkannten seine Ernennung nicht an, da sie nicht vom UN-Sicherheitsrat gebilligt worden war.

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