Wanderbare Steiermark

Auf ruhigen Wegen zur Kirche Maria Fieberbründl

Steiermark
08.05.2026 14:00
Porträt von Elisabeth Zienitzer
Porträt von Silvia Sarcletti
Von Elisabeth Zienitzer und Silvia Sarcletti

Eine abwechslungsreiche Wanderung durch Teichlandschaften, Wälder und historische Orte nahe dem schönen Stubenbergsee stellen die beiden „Krone“-Wanderexpertinnen Elisabeth Zienitzer und Silvia Sarcletti in ihrer heutigen Tour vor. Wie immer: empfehlenswert!

Diese Wanderung führt durch die sanften Landschaftsformen im Südosten von Stubenberg und verbindet Wälder, Wiesen sowie zahlreiche Teiche mit mehreren kulturhistorischen Besonderheiten. Gleich zu Beginn beeindruckt das Schloss Stubenberg. Ein weiterer Höhepunkt entlang der Route ist das barocke, schönbrunngelbe Schloss Schielleiten, das mit seinem weitläufigen Park, altem Baumbestand und den harmonisch eingebetteten Sportanlagen auffällt.

Ziel der Wanderung ist der Wallfahrtsort Maria Fieberbründl, dessen Geschichte mit einer heilkräftigen Quelle eng verbunden ist. Und zu guter Letzt ist die nahe der Wallfahrtskirche gelegene Gradieranlage zu erwähnen, bei der salzhaltiges Wasser über Reisigwände tröpfelt und für ein angenehmes Mikroklima sorgt.

Fazit: eine ruhige Wanderung mit kulturellen Besonderheiten.

Wir starten in Stubenberg und wandern durch den Ort zur Weinkellerei Unger, wo sich der Einstieg in den Wald befindet. Der Wanderweg verläuft über Steige, Forststraßen und Wiesenwege.

Einer der Kraftplätze entlang der Wegstrecke.
Einer der Kraftplätze entlang der Wegstrecke.(Bild: Weges)

Nach der Querung einer stark befahrenen Straße führt die Route zum Moorteich sowie zu den Sport- und Freizeitanlagen rund um das Schloss Schielleiten.

Hier halten wir uns rechts und wandern auf einer Asphaltstraße über offene Flächen bis zur Zinglkapelle.

An idyllischen Teichlandschaften vorbei geht es retour nach Stubenberg.
An idyllischen Teichlandschaften vorbei geht es retour nach Stubenberg.(Bild: Weges)

Anschließend verläuft die Strecke wieder auf naturnahen Wegen durch den Wald, vorbei am Holzteich bis zum Haas-Gedenkstein, auch Gendarmerie-Gedenkstein genannt. Der Weg führt leicht abwärts und nach einer Brücke gelangen wir direkt zum Wallfahrtsort Maria Fieberbründl.

Daten und Fakten

  • Wanderdaten: 13,4 Kilometer/ 150 Höhenmeter/ Gehzeit ca. 3.30 Stunden.
  • Anforderungen: überwiegend leicht – auf Forstwegen und Steigen.
  • Orientierung: rot-weiß-rote Markierungen und eigenes Beschilderungssystem mit Fieberbründlweg (Weg Nr. 7).
  • Ausgangspunkt: Dorfplatz Stubenberg.
  • Einkehrmöglichkeiten: in Stubenberg, Schielleiten und beim Kirchenwirt Durlacher in Fieberbründl, 0664/39 23 949.
  • Fragen und Anregungen: WEGES – Silvia und Elisabeth, office@weg-es.at, weg-es.at; Facebook, Instagram und YouTube: wegesaktiv.

Am Rückweg kommen wir an der Gradieranlage vorbei und können eine zusätzliche Runde zurück zum Haas-Gedenkstein einbauen. Von dort nehmen wir die bekannte Strecke retour nach Stubenberg.

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