Heftige Reaktionen

Gegenwind nach Aktivisten-Vortrag an Volksschule

Niederösterreich
08.05.2026 09:59

Der „Krone“-Bericht über den Besuch des Vereins gegen Tierfabriken an einer niederösterreichischen Volksschule sorgt für Wirbel. Auch die Politik meldete sich zu Wort: „Das geht am Bildungsauftrag vorbei.“

Wo kommt unser Schnitzerl her – und wie erklärt man das einem Sechsjährigen altersgerecht? Fragen wie diese stehen nach dem „Krone“-Bericht über den Besuch von Aktivisten des Vereins gegen Tierfabriken (VGT) in der Volksschule Guntersdorf im Bezirk Hollabrunn im Zentrum heftiger Debatten.

Wie berichtet, hatten sich Eltern über die eingesetzten Methoden mit blutigen Bildern und drastischen Sagern aufgeregt. Einige Kinder würden auch Wochen danach noch kein Fleisch essen. Der Bürgermeister, selbst Landwirt, hatte als „Gegenmaßnahme“ eine Exkursion bei einem Schweinebetrieb organisiert.

„Unterricht frei von Ideologie“
Auch von der Politik wurde das Thema aufgegriffen, speziell von der FPÖ. „Unterricht sollte stets frei von Ideologie und einseitiger Darstellung sein“, betont FPÖ-Landwirtschaftssprecher Peter Schmiedlechner. Bildungssprecher Helmut Fiedler ergänzt: „Wenn Schulleiter versuchen, Kindern durch gezielt einseitige Informationen die eigenen Wertvorstellungen aufzudrängen, dann geht das völlig am Bildungsauftrag vorbei.“

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