Vincent Kompany will den Blick nach dem bitteren Aus in der Champions League nach vorn richten. „Ich habe die Fähigkeit, nicht lange enttäuscht zu sein“, meinte der Bayern-Trainer nach dem 1:1 gegen PSG (Gesamtscore 5:6). Auch das strittige Handspiel von Joao Neves war nach dem Schlusspfiff Thema.
„Jetzt ist es natürlich bitter, wir haben verloren. Beide Spiele waren knapp. Wir müssen respektieren, dass wir gegen einen großen Gegner, gegen einen guten Gegner gespielt haben. Auch das, was wir geleistet haben: Einen Tick mehr entscheidet das am Ende vielleicht für uns. Es geht weiter. Nach diesem Spiel ist die Champions League vorbei für uns. Aber es kommt wieder ein Moment, es kommt wieder eine Möglichkeit. Das ist für mich eine große Motivation“, will Kompany den Kopf nicht hängen lassen.
Stattdessen lobte der Belgier die Leistung der Pariser, wenngleich ihn das Handspiel von Joao Neves etwas verdutzt zurückließ. „Ich verstehe die Regel. Von dem, was wir von weiter entfernt gesehen haben, berührt der Ball nicht erst den Körper und dann die Hand, sondern er geht direkt an die Hand. Und ob der Ball jetzt vom eigenen Spieler kommt oder nicht, das ist Quatsch. Das ist Blödsinn. Die Regeln sind halt, wie sie sind. Das ist schade“, kommentierte Kompany die strittige Szene, die für den Portugiesen letztlich ohne Konsequenzen blieb.
Ebenfalls strittig: In der 29. Minute spielte Konrad Laimer den Ball an die ausgestreckte Hand des bereits mit Gelb verwarnten Nuno Mendes. Anstatt jedoch den PSG-Verteidiger vom Platz zu schicken, entschied der Unparteiische wegen eines angeblichen Handspiels von Laimer auf Freistoß für die Franzosen.
Zu wenig Nachspielzeit?
Generell war Kompany mit der Leistung des Schiedsrichterteams nicht gerade glücklich, was er Joao Pinhiero nach dem Spiel auch mitteilte. „Es waren nicht nur diese zwei strittigen Szenen. Wenn mehrere Spieler unnötig auf dem Boden liegen, dann hast du die fünf Minuten Nachspielzeit nicht gespielt. Wir wollten es natürlich noch versuchen, wir hatten noch ein paar Minuten zu spielen. Und dann ist auf einmal Schluss. Wir tragen die ganze Verantwortung, aber es gibt trotzdem drei Parteien. Es gibt PSG, uns und die Unparteiischen.“
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