Mega-Frust bei unseren Nachbarn! Nach dem bitteren Champions-League-Aus des FC Bayern München gegen Paris Saint-Germain ortet die „Bild“ einen „Schiri-Skandal“.
Nach rund einer halben Stunde der große Aufreger. PSG-Kicker Nuno Mendes, der bereits früh im Spiel die Gelbe Karte gesehen hatte, bekam den Ball an den ausgestreckten Arm. Konrad Laimer und Co. waren außer sich, forderten Gelb-Rot für Mendes. Auch die ganze Bayern-Bank sprang auf.
„Bayern raus mit Schiri-Skandal!“
Schiedsrichter Joao Pinheiro entschied jedoch auf Freistoß für PSG. Er hatte zuvor ein Handspiel von Laimer erkannt. Doch der ÖFB-Kicker spielte den Ball mit seinem Bauch und seinem Oberschenkel, ist sich zumindest die „Bild“ sicher. Und titelt in fetten Lettern: „Bayern raus mit Schiri-Skandal!“
Laimer: „Das ist schon komisch“
Nach dem Spiel wurde Laimer im DAZN-Interview auf die Szene angesprochen und gefragt, ob er den Ball mit der Hand berührt hatte. „Im Spiel selbst spürt man das nicht. Ich dachte, ich hätte den Ball mit dem Bauch gespielt, Mendes dann mit der Hand. Der Schiedsrichter pfeift fünf Sekunden später mein Handspiel. Das ist schon komisch“, so der Bayern-Legionär.
Hand-Aufreger im PSG-Strafraum
Kurz vor der Halbzeitpause herrschte dann noch einmal helle Aufregung auf den Rängen in der Allianz-Arena. PSG-Profi Vitinha traf beim Ausputzversuch Teamkollege Joao Neves im Strafraum am Arm. Ein Elfmeter war regelkonform – weil vom Mitspieler angeschossen – jedoch nicht zu geben.
Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe sieht es gegenüber der „Bild“ jedoch anders. „Das ist Elfmeter und muss auch immer Strafstoß sein, weil es eine absichtliche Bewegung zum Ball ist“, so der 52-Jährige.
Paris im Finale gegen Arsenal
Die Partie in München endete schließlich 1:1 – das war für die Bayern nach der 4:5-Hinspiel-Niederlage zu wenig. Paris steht hingegen erneut im Champions-League-Endspiel und trifft nun am 30. Mai in Budapest auf den FC Arsenal.
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