Für das Jugendzentrum Z6 in der Tiroler Landeshauptstadt gibt es erfreuliche Nachrichten: Das Projekt „Spritzentausch für Jugendliche“ erhält von der Stadt Innsbruck, dem Land Tirol und der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) eine Finanzspritze.
Im Kampf gegen die Drogenabhängigkeit unter Tirols Jugendlichen kündigte Soziallandesrätin Eva Pawlata (SPÖ) mehrere Maßnahmen an, wie die „Krone“ berichtete. Neben einer Rund-um-die-Uhr-Betreuung für konsumierende Unter-14-Jährige, die noch heuer umgesetzt werden soll, wurde auch ein Projekt für einen sicheren Spritzentausch ins Leben gerufen.
Realisiert wird dieses vom Jugendzentrum Z6 in Innsbruck.
Es braucht rasche und wirksame Maßnahmen, um junge Menschen vor den massiven gesundheitlichen und sozialen Folgen des Drogenkonsums zu schützen.

BM Johannes Anzengruber
Bild: Christof Birbaumer
Sterile Utensilien und Beratung
Neben der Ausgabe von sterilen Utensilien für den Konsum umfasst es auch die individuelle Kurzberatung, insbesondere hinsichtlich der Aufklärung zu Risiken, sowie den Aufbau tragfähiger Beziehungen zu den schwer erreichbaren Jugendlichen. Die Stadt Innsbruck unterstützt das Projekt mit einer Subvention in der Höhe von 15.600 Euro. „Wir stehen vor einer sehr ernstzunehmenden Entwicklung. Es braucht rasche und wirksame Maßnahmen, um junge Menschen vor den massiven gesundheitlichen und sozialen Folgen des Drogenkonsums zu schützen“, betont BM Johannes Anzengruber.
Seitens des Landes werden für das Projekt 30.000 Euro bereitgestellt, während die ÖGK Materialien im Wert von 3000 Euro beisteuert.
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