BSVT mit Spendenaufruf

Hilfe für Kinder vom Land Tirol unterfinanziert

Tirol
02.05.2026 18:00

Dem BSVT geht das Geld aus. Die Frühförderung für Schützlinge mit Sehbehinderung ist in Gefahr. Ein Spendenaufruf!

Wenn Gabi kommt, geht für Benedikt und Sebastian die Sonne auf. Und das nicht nur, weil sie in zwei großen Säcken leuchtendes und glitzerndes Spielzeug dabei hat. Das Brüderpaar ist mit einer Herausforderung konfrontiert: „Unsere beiden Kinder haben wahnsinnig viele brillante Fähigkeiten und Talente mitbekommen“, sagt Mutter Brigitte, „allerdings ist ihnen eine sehr große Aufgabe im Leben gestellt: Sie müssen sich mit einer hochgradigen Sehbehinderung in einer auf visuellen Reizen aufgebauten Welt zurechtfinden.“ Beide sehen zwischen fünf und zehn Prozent von dem, was Kinder eines vergleichbaren Alters optisch wahrnehmen.

(Bild: BSVT)

„Wenn Gabi kommt, sind die Brüder glücklich“
Als bei Baby Benedikt, dem Erstgeborenen, klar wurde, dass er eine Sehbehinderung hat, verwies die Augenklinik auf die Sehfrühförderung des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Tirol (BSVT). Und so kam Gabi in das Leben der Familie. Etwas über drei Jahre hatte Benedikt Gabi für sich alleine, bevor er stolzer großer Bruder wurde. Leider wurde auch bei Sebastian eine Sehbehinderung festgestellt. Wenn Gabi kommt, sind beide glücklich und freuen sich schon Tage lang vorher darauf, sie zu sehen. In der Frühförderung passiert viel Spannendes, sie ist Vorbereitung auf die Schule und das Leben, spielerisch wird geübt und gelernt. „Vor allem aber ein fixer Bestandteil im Leben eines kleinen Kindes, das Zuwendung, Zuversicht, Herzlicht und Verständnis so sehr braucht. In Gabi haben wir einen kleinen Engel zugeschickt bekommen“, erzählt Brigitte.

100.000 Euro
BSVT startet Spendenaufruf

Spenden an den BSVT – Blinden- & Sehbehinderten Verband Tirol:

AT41 2050 3000 0003 0155

Kennwort: Frühförderung

Der BSVT bietet eine aufgabenintensive Betreuung mit einem hochspezialisierten Expertinnenteam, zu dem auch Gabi gehört. Doch der BSVT ist in finanzieller Not. „Die jährliche Unterfinanzierung beläuft sich mittlerweile auf über 100.000 Euro“, heißt es. Und das, obwohl das Tiroler Teilhabegesetz vorsieht, Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Vom Land Tirol sei auf notwendige Budgetkürzungen hingewiesen worden, Lösungen seien keine geboten worden. Um die laufende Frühförderung für das heurige Jahr trotz Unterfinanzierung abzusichern, wurde eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Auf diese Art und Weise hofft man, die dringend benötigten 100.000 Euro aufzutreiben. 

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