So, 24. Juni 2018

Gegen Homo-Ehe

17.07.2014 06:53

Mazedonien will Hetero-Ehe in Verfassung verankern

Während weltweit immer mehr Länder die Homo-Ehe einführen, will das mazedonische Parlament den Ehebund nun als Verbindung zwischen Mann und Frau in der Verfassung festschreiben lassen. 82 der 123 Abgeordneten stimmten am Mittwoch für einen Reformvorschlag der konservativen Regierung von Ministerpräsident Nikola Gruevski. Demnach soll die gleichgeschlechtliche Ehe zwischen Schwulen und Lesben auf Dauer ausgeschlossen werden.

Die mazedonische Regierung hat nun zehn Tage Zeit, einen Entwurf für die Verfassungsänderung vorzulegen, über den das Parlament dann erneut abstimmen muss. Die Koalition aus Gruevskis VMRO-DPMNE und der Demokratischen Union der ethnischen Albaner (DUI) hat im Parlament eine Zwei-Drittel-Mehrheit, die für Verfassungsänderungen nötig ist.

Mazedonien strebt die Mitgliedschaft in der Europäischen Union und der NATO an. Seit Jahrzehnten gibt es jedoch Streit mit Griechenland um den Staatsnamen. Da es in Griechenland eine Region mit dem Namen Mazedonien gibt, lehnt die Regierung in Athen eine Aufnahme Mazedoniens in EU und NATO unter diesem Namen ab.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.