Stimmen zum Spiel

ÖFB-Teamchef Schriebl: „Fühlt sich wie Sieg an“

Frauenfußball
18.04.2026 22:39
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Österreichs Frauen-Fußball-Nationalteam hat im neunten Duell mit Deutschland erstmals nicht verloren. Hier die Stimmen zum Spiel ... 

Alexander Schriebl (ÖFB-Teamchef): „Der Punkt fühlt sich wie ein Sieg an, weil es das erste Mal ist. Wir haben so viel investiert in den letzten Spielen, es freut mich irrsinnig für die Mädels, dass es geglückt ist. Heute war es in erster Linie wichtig, im Spiel gegen den Ball gut zu arbeiten. Verbesserungsbedarf sehe ich im Spiel mit dem Ball, da müssen wir noch cooler und mutiger auftreten.“

(Bild: APA/EXPA)

Annabel Schasching (ÖFB-Kapitänin): „Ich bin stolz und überglücklich, das Erfolgserlebnis tut jeder Einzelnen gut. Wir sind 90 Minuten lang geschlossen aufgetreten, was die letzten Spiele immer unser Problem war. Das Glück war manchmal auch auf unserer Seite, sie sind immer wieder stark über Umschaltaktionen gekommen. Der Punkt ist superwichtig, aber wir wussten, dass es so oder so gegen Norwegen und Slowenien entschieden wird. Da müssen wir defensiv genauso eine Leistung abrufen und in den Umschaltmomenten einfach noch ein bisschen detaillierter sein, um dann auch wieder einmal zum Torerfolg zu kommen.“

Julia Hickelsberger-Füller (ÖFB-Stürmerin): „Wir haben schon ein paar Mal gegen Deutschland nichts Zählbares mitgenommen, deshalb tut das sehr gut und ist sehr wichtig, auch wenn es sich anfühlt, als wäre noch mehr drinnen gewesen. Heute waren sie sehr verwundbar. Bei meiner Chance hätte ich zielstrebiger auf das Tor gehen und den Abschluss suchen müssen. Ich habe noch einmal quergeschaut, das war den Moment zu viel. Es hätte gut getan, da das 1:0 zu machen, wir sind aber auch so zufrieden. Wir hatten auch das Spielglück auf unserer Seite, das braucht es manchmal, um einen Punkt mitzunehmen.“

(Bild: APA/EXPA)

Christian Wück (DFB-Teamchef): „Österreich hat schon in der 1. Hälfte in Nürnberg gut verteidigt, die Räume sehr eng gemacht. Das haben sie heute wieder gemacht, nur haben wir dieses Mal keine Lösungen dagegen gefunden. Eine Entwicklung geht nicht stetig nach oben. Eine Treppenstufe, die wir schon erklommen hatten, sind wir jetzt wieder hinuntergefallen. Jetzt müssen wir schauen, die richtigen Schlüsse zu ziehen, um die Stufe wieder zu erreichen. Es liegt immer noch in unserer Hand, Gruppenerster zu werden.“

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