Neuer Job wartet

Nach Karriereende: „Mir geht es endlich gut“

Seit fast einem halben Jahr ist Peter Herzog in der Sportpension. Der Saalfeldener spürt die positiven Auswirkungen davon am gesamten Körper. Die Zukunft hält zahlreiche Herausforderungen für den 38-Jährigen bereit.

Eine sehr erfolgreiche Karriere ging im November auf eine sehr unrühmliche Art und Weise zu Ende. Bei Profiläufer Peter Herzog (Union Salzburg Leichtathletik), der 2020 in London einen österreichischen Marathonrekord (2:10,06 Stunden) aufstellte, ging es einfach nicht mehr, der Saalfeldener wurde immer wieder von Erkrankungen oder Verletzungen ausgebremst. „Ich war fast dauerkrank und immer öfter verletzt. Seit ich aufgehört habe, bin ich das so gut wie gar nicht mehr. Auch psychisch geht es mir besser. Mir geht es endlich gut“, erklärt der 38-Jährige, der sich jetzt auch mehr um seine Frau und die gemeinsamen zwei Kinder (zwei bzw. sechs Jahre jung) kümmern kann. „Die sind sehr quirlig, speziell die zweite“, lacht Herzog und genießt sein Leben in der Sportpension aktuell. Obwohl ihn der Leistungssport nach wie vor sehr reizen würde: „Gar nicht so der Laufsport selbst, sondern das Optimum aus einem herauszukitzeln. Ich habe mich immer gern geschunden.“

Peter Herzog.
Peter Herzog.(Bild: Olaf Brockmann)

Zurzeit ist er noch mit seinem Bachelorstudium der Sportwissenschaften beschäftigt. In Zukunft unterstützt er die Leistungssportler im Heeressportzentrum von Hochfilzen beim Quälen des eigenen Körpers. Dafür startet Herzog im Herbst eine zweijährige Militärausbildung beim Heer, fungiert danach als Trainer im Langlauf und Biathlon. „In der Ausbildung muss ich ein bisschen durchbeißen. Das gehört aber dazu, ist die Basis für meine Zukunft.“ Zum einen kann er weiter im Sport arbeiten. Zum anderen ist Hochfilzen nur einen Katzensprung von seiner Heimat entfernt.

Start beim Marathon
Davor wartet aber noch eine andere Herausforderung. Beim Salzburg Marathon am 17. Mai ist er als Kapitän eines Teams beim neuen Bewerb „Run the Battle“ am Start. „Ich würde gern die gesamte Distanz laufen, weil die Runde in Salzburg wunderschön ist“, kann der Ex-Rekordhalter solche Bewerbe mittlerweile genießen.

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