Mann (63) vor Gericht

„Kostensparend“ mit Ausweis von Totem geparkt

Tirol
14.04.2026 06:00

Ein Deutscher (63) wollte sich in Innsbruck offenbar mehrmals die Parkgebühren sparen und stellte seinen Wagen mit dem Behindertenausweis eines Toten ab. Nun landete er dafür vor Gericht.

Es ist kein Kavaliersdelikt und auf alle Fälle äußerst geschmacklos! Gleich 20-mal parkte der Deutsche im Stadtgebiet von Innsbruck „kostensparend“ und pfiff auf die Parkgebühren.

Verstorbenen jahrelang betreut
Die Masche dazu war denkbar einfach: Er legte den Behinderten-Parkausweis eines Verstorbenen, den er über Jahre betreut hatte, hinter die Windschutzscheibe seines Autos und parkte somit gratis. Doch nun landete er in Innsbruck vor Gericht.

Volles Geständnis abgelegt
Zu Beginn der Verhandlung bekannte sich der Angeklagte vollumfänglich schuldig. Zuvor hatte er bereits eine schriftliche Stellungnahme eingebracht, bei der er volle Verantwortung für sein Tun übernahm. Von Richterin Heide Maria Paul zu seinem Motiv befragt, wusste der 63-Jährige jedoch kaum etwas zu sagen. Lediglich, dass dieser Behindertenausweis natürlich für ihn ungültig war, gestand er ein und entschuldigte sich somit für sein Vorgehen.

Geldbuße sofort bezahlt
Richterin Paul verhängte schließlich im Rahmen einer Diversion eine Geldbuße von 550 Euro. Der Deutsche willigte prompt ein und bezahlte im Anschluss die Strafe gleich vor Ort am Landesgericht. Die Diversion ist damit rechtskräftig und das Verfahren gegen ihn eingestellt.

Die Stadt Innsbruck machte übrigens keine Schäden geltend.

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