Die Grünen stehen den aktuellen EU-Verhandlungen skeptisch gegenüber. Sie üben scharfe Kritik an der ÖVP.
Wie steht es um die Zukunft der österreichischen Bauernbetriebe? Es könnte für die heimische Landwirtschaft noch schwieriger werden! Derzeit laufen Verhandlungen auf EU-Ebene. Wesentliche Unterstützungen für die kleinstrukturierten Betriebe und den hohen Bio-Anteil sind gefährdet, wie die Tiroler Grünen bei einer Pressekonferenz betonten.
Österreich hat größten Bio-Anteil
Österreich hat mit 25 % den größten Bio-Anteil Europas (in Tirol sind es 19 %), doch bevorstehende EU-Vorgaben schränken finanzielle Hilfen ein. „Wir verlieren 800 Betriebe täglich innerhalb der EU“, zeigt EU-Abgeordneter Thomas Waitz auf. Die neuen Strukturen der EU-Förderungen sehen vor, dass künftig das Geld zentral vom Bundesministerium verwaltet wird.
Die ÖVP wird im Zuge der Thematik kritisiert: LA Petra Wohlfahrtstätter wirft LH Anton Mattle (ÖVP) vor, keine Kontrollen bei der Herkunftskennzeichnung zu machen und Waitz vermeldet, dass der Bauernbund innerhalb der ÖVP nichts mehr zu sagen hätte.
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