Personal und Energie seien zu teuer. So kündigt weltweit agierende Konzern mit Vorarlberger Wurzeln die drastische Maßnahme für den Standort in Waidhofen an der Thaya im Waldviertel (NÖ) an. 50 der 120 Waldviertler Arbeitsplätze dort wackeln. Sieben Maschinen werden nach Ungarn gebracht.
Die nächste Hiobsbotschaft für den heimischen Arbeitsmarkt: Der Verpackungsriese Alpla – der Konzern hat mehr als 200 Standorte in 45 Ländern mit Hauptsitz in Vorarlberg – verlagert die Produktion vom Standort in Waidhofen an der Thaya zum Teil nach Tatabánya, Ungarn.
Damit werden am Standort bis zu 50 von 120 Arbeitsplätzen abgebaut. Sieben Maschinen werden ab Juni bis Oktober nach Ungarn gebracht. Von dort sollen die Kunden künftig versorgt werden. Der Grund für die Verlagerung seien die hohen Personal- und Energiekosten in Österreich, wurde seitens des Konzerns erklärt.
Zehn Jahre lang Talfahrt
Der Waldviertler Standort habe sich in den letzten zehn Jahren ständig und deutlich rückläufig entwickelt, heißt es von Alpla. Zentrales Ziel sei nun eine Neuausrichtung, um die Wettbewerbsfähigkeit am Europäischen Spritzguss-Markt wieder zu stärken. Das wolle man mit hochautomatisierten und komplexen Fertigungsprozessen schaffen.
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