Tausende Steirer stimmten in der großen „Krone“-Leserumfrage online über die heißen Eisen unseres Bundeslands ab – die Ergebnisse für die steirische Wirtschaft sind aber ernüchternd. Fast zwei Drittel glauben nicht an einen spürbaren wirtschaftlichen Aufschwung.
Kaum hatte es zaghaft zu sprießen begonnen, brachte der Iran-Krieg das zarte Konjunkturpflänzchen auch schon wieder zum Verdorren: Die Preise an den Zapfsäulen stiegen in den vergangenen Wochen dramatisch an, vor allem Frächter und Pendler beklagen massive finanzielle Belastungen. Die Wirtschaftsforschungsinstitute Wifo und IHS werden heute ihre Konjunkturprognose vorlegen, mit dem großen Aufschwung rechnet aber niemand. Je länger sich der Nahost-Konflikt hinzieht, umso negativer sind die Auswirkungen auf die heimischen Betriebe.
Entsprechend gedrückt ist die Stimmung im Industrieland Steiermark, das zuletzt mit zahlreichen Pleiten und Massenkündigungen (etwa bei der ADA) konfrontiert war. Das beweist die große Leserbefragung der „Steirerkrone“, die das Meinungsforschungsinstitut IFDD online durchführte. Auf die Frage „Erwarten Sie in den kommenden Jahren einen spürbaren wirtschaftlichen Aufschwung in der Steiermark?“ meinte der Großteil der 6380 Umfrageteilnehmer: Nein! Konkret rechnen 59 Prozent mit keiner ökonomischen Erholung, während 30 Prozent trotz allem optimistisch sind.
Am kritischsten sind dabei die Kommunisten: Sage und schreibe 72 Prozent all jener, die bei der letzten Landtagswahl bei der KPÖ ihr Kreuzerl gemacht haben, sehen für die steirische Wirtschaft schwarz. Überwiegend negativ fällt die Zukunftsprognose auch bei sozialdemokratischen und freiheitlichen Wählerschichten aus: 66 bzw. 64 Prozent stimmten mit „Nein“ ab. Nur Grüne und Neos sind etwas optimistischer.
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