Weltraumforschung

Erster Quantencomputer im All ist „made in Vienna“

Wiener Wissen
31.05.2026 17:00

In der aktuellen Ausgabe von „Wiener Wissen“ analysieren der Leiter der Forschungsgruppe „Quantum Information Science“, Philip Walther, und TU- Wien-Space-Team-Präsident Georg Hufnagl, was Wien in der Weltraumforschung schon vorgelegt hat. Quantenphysikprofessor Walther auf die Frage, was ein Quantencomputer ganz generell sei: „Computer mit Quantentechnologie sind viel effizienter als herkömmliche Computer oder Laptops. Sie arbeiten mit kleinsten Teilchen. Mit Atomen. Oder mit Lichtteilchen. Sie sind damit leistungsstärker bei weniger Energieverbrauch.“

 

Hufnagl: „Die Lamarr-Rakete ist unser Prestigeprojekt. Sie arbeitet mit Flüssigkeitstreibstoff. Wir schaffen es mittelfristig mit dem Space-Team, dass wir bis zu zehn Raketen im Jahr schießen. Die Space-Industrie ist in Österreich im Aufkommen. Das schafft neue Arbeitsplätze und Start-ups.“ Walther, der mit Qubo Technology selbst ein Start-up gegründet hat: „Derzeit fliegen rund 15.000 Satelliten um uns herum. Wir fliegen auf großen Satelliten mit. Ich bin sehr stolz, den weltweit ersten Quantencomputer ins All geschossen zu haben. Die Quanten-Kryptografie ist schon etabliert. Damit kann man feststellen, wer was beobachtet hat. Das schafft ein neues Niveau an Sicherheit.“

 

Weitere spannende Aspekte zur heimischen Weltraumforschung und zur Quantenwissenschaft sehen Sie im Video oben.

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