Eröffnung im Juli

„Mirador“: Diese Badearena punktet mit Ausblick

Niederösterreich
09.04.2026 05:30

Der Name für neue, 40 Millionen Euro teure Badearena in Krems wurde enthüllt: „Mirador“ soll Publikumsmagnet und starke Marke werden. Den Großteil der Kosten stemmt die Stadt selbst, bei der Präsentation übt SPÖ-Bürgermeister Peter Molnar daher auch Kritik wegen fehlender Förderungen.

Er wurde geschützt wie ein Staatsgeheimnis, doch nun ist der Name der neuen Badearena in Krems enthüllt: „Mirador“ heißt das rund 40 Millionen Euro teure Projekt. Der Begriff stammt aus dem Spanischen und bedeutet Aussichtspunkt. Durch den Namen soll einerseits die Lage zwischen Donau, Weinbergen und Stift Göttweig hervorgehoben werden. Der Ausblick ist zentrales Element der Badearena. Andererseits soll er aber auch ermöglichen, das Freizeitareal als große Marke zu etablieren. Man hofft auf ein riesiges Einzugsgebiet und einen großen touristischen Impuls.

Der Name „Mirador“ – im Bild der künftige Eingangsbereich in die Badearena – soll zur starken ...
Der Name „Mirador“ – im Bild der künftige Eingangsbereich in die Badearena – soll zur starken Dachmarke werden.(Bild: skyline architekten)

Becken, Rutschen und Co. 
Geboten werden im „Mirador“ Sport- und Erlebnisbecken, ein Kinderland, unterschiedliche Saunen, Rutschen, Sprunganlage, ein Bistro für Besucher und das Restaurant „WachauBlick“ mit Donaulage für Nicht-Badegäste. Die Eröffnungsfeier ist am 1. Juli geplant, der Badebetrieb im Hallenbad wird aber vermutlich erst etwas später aufgenommen werden können. Die Saison im direkt angrenzenden Freibad kann heuer am 29. Mai starten.

Keine 20 Prozent
Doch ohne Politik ging die Enthüllung des Namens nicht über die Bühne. Weil die Stadt 20 Prozent Förderung vom Land erwartet, aber nur 4,7 Millionen Euro erhalten habe (Molnar: „Wir helfen dem Land anscheinend beim Sparen“), nahm Molnar Sportlandesrat Udo Landbauer (FPÖ) in die Pflicht: „Von ihm kam noch kein Geld. Auch die FPÖ soll das Bad endlich schätzen.“ 

„Zu spät angesucht“
Die Freiheitlichen weisen die Kritik aber zurück. „Das Land unterstützt das Projekt. Nur weil Peter Molnar und sein Vorgänger zu spät um Förderungen angesucht haben, kann das Land nicht schuld sein. Jetzt, wenn die Budgets stehen, sollen andere einspringen – das funktioniert so nicht“, betont die Kremser Landes- und Gemeinderätin Susanne Rosenkranz.

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