Trainer Daniel Beichler von Red Bull Salzburg hat verständnisvoll auf die jüngsten Aussagen von Sport-Geschäftsführer Marcus Mann über die aktuelle Lage beim Fußball-Bundesligisten reagiert!
„Ich kann das ein oder andere, was Marcus sagt, nachvollziehen. Wir müssen anpacken, weil es keine Option ist, alles so beizubehalten und darauf zu hoffen, dass irgendwas passiert“, sagte Beichler am Mittwoch. Der Liga-Krösus ist derzeit vier Punkte hinter Titelverteidiger Sturm Zweiter.
Mann hatte am Sonntag Veränderungen in mehreren Bereichen angedeutet. „Man hängt sehr an der Vergangenheit fest. In der Vergangenheit zu leben, bringt uns aber auch keine Punkte“, betonte der Deutsche. Das Spiel gegen den Ball, einst Salzburgs Domäne, würden mittlerweile auch andere Teams beherrschen.
„Wir müssen auch wieder Lösungen mit Ball finden. Wir haben schon noch ein Stück Arbeit vor uns.“ Mann ergänzte, dass auch „der eine oder andere Anker in der Mannschaft“ fehle. Salzburg definiere sich zwar über Spielerverkäufe, man müsse die Qualität im Kader aber wieder erhöhen. „Wir sind sicher an einem Punkt, wo man eher investieren muss als zu verkaufen.“
„Wir leben in einer Leistungsgesellschaft!“
Beichler stärkte seinen Spielern vor dem Heimspiel gegen den LASK am Freitag (19.30 Uhr) den Rücken. „Mir als Trainer gefällt es brutal, mit diesen Jungs zu arbeiten und etwas zu entwickeln“, sagte der 37-Jährige. Allerdings richtete er auch einen Appell an seine Mannschaft.
„Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, vor allem im Fußball. Jeder hat die Möglichkeit, sich mit Leistung unverzichtbar für dieses Team zu machen.“ Denn zuletzt liefen die „Bullen“ den eigenen Erwartungen hinterher, deshalb müsse man ein paar Dinge vorantreiben. „Es ist ein Fakt, dass es eine Diskrepanz gibt aus dem Anspruch und dem, was in den letzten zwei Jahren war.“
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