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Ein Jahr Einwegpfand: Rückgabe längst Routine

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15.04.2026 00:01
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Porträt von Promotion Team
Von Promotion Team

Ein Jahr nach Einführung des Einwegpfands in Tirol ist klar: Die Rückgabe von Dosen und Plastikflaschen ist für viele längst Alltag. Mit einer Sammelquote von über 80 Prozent Prozent zeigt sich – das Tiroler Pfandsystem funktioniert.

Leere Getränkedosen und Plastikflaschen einfach beim Einkauf zurückgeben, Pfand einlösen und gleich weiter einkaufen – was früher nur bei Glasflaschen üblich war, gehört heute ganz selbstverständlich dazu. Die Zahlen sprechen für sich: Mit einer Sammelquote von 81,5 Prozent hat sich das Einwegpfand in Tirol erfolgreich etabliert.

Vom Fragezeichen zur Routine
Zu Beginn gab es noch Unsicherheiten bei vielen Konsumentinnen und Konsumenten. Wie funktioniert die Rückgabe? Was muss beachtet werden?
„Die Übergangsphase war natürlich spannend, aber mittlerweile haben die Kund:innen das System gut angenommen“, sagt Ursula Prem, Inhaberin von ADEG Prem in Kirchberg in Tirol. Heute ist das Pfand-System für die meisten längst zur Routine geworden.

Handel zieht positive Bilanz
Auch der Lebensmittelhandel zeigt sich zufrieden. Patricia Sepetavc, Geschäftsführerin von SPAR Tirol und Salzburg, betont den Erfolg: Rund 34 Millionen Dosen und Kunststoffflaschen wurden allein 2025 in Tirol retourniert.

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„Es ist großartig, dass wir gemeinsam mit den Kund:innen den Wertstoffkreislauf stärken und so einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten.“

Patricia Sepetavc, Geschäftsführerin von SPAR Tirol und Salzburg

Ursula Prem von ADEG Prem im Tourismusort Kirchberg würde sich über ein einheitliches EU-weites ...
Ursula Prem von ADEG Prem im Tourismusort Kirchberg würde sich über ein einheitliches EU-weites Pfandsystem freuen.(Bild: Andreas Friedle / WK Tirol)

Verbesserungspotenzial bleibt
Trotz der positiven Entwicklung gibt es noch Luft nach oben. Vor allem große Rückgabemengen stellen für den Handel eine Herausforderung dar. Prem wünscht sich daher, dass Pfand „in haushaltsüblichen Mengen“ zurückgebracht wird.
Gerade in Tourismusregionen wäre zudem ein einheitliches, idealerweise EU-weites Pfandsystem ein weiterer Schritt nach vorne.

Einfach, schnell, alltagstauglich
Dass das System heute so gut funktioniert, liegt auch an der Vorbereitung im Handel: klare Abläufe, moderne Rückgabeautomaten und geschulte Mitarbeitende.
Nach einem Jahr zeigt sich deutlich: Dort, wo Rückgabe einfach und bequem möglich ist, wird das Einwegpfand besonders gut angenommen – und ist längst fixer Bestandteil des Alltags in Tirol.

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