Fußball-Unterhaus

Grünau und Polizei für Fanansturm gerüstet

Westliga-Spitzenreiter Wacker Innsbruck gastiert am Freitag bei Wals-Grünau. Die Exekutive hat aber auch parallel das Zweitliga-Match der Austria im Blick. Derweil prolongierte Kuchl im vorgezogenen Regionalliga-Duell die St. Johann-Flaute. In der Salzburger Liga trennten sich Henndorf und Puch remis.

Auf Westligist Grünau wartet heute (18) das Spiel des Jahres, wenn Leader Wacker Innsbruck zu Gast ist. Terminlich hätte es dafür aber durchaus bessere Tage gegeben, denn auch die Salzburger Austria hat in der 2. Liga am Karfreitag ein Heimspiel und es ist daher nicht ausgeschlossen, dass sich die Tirol- und die Violett-Fans an einem Ort treffen und es dort zu Auseinandersetzungen kommt.

Die Polizei möchte das unbedingt verhindern und hofft auf einen reibungslosen Ablauf. „Wir haben bei beiden Spielen vermehrt Personal im Einsatz und wollen vor allem für eine geordnete An- und Abreise sorgen. Der Sport soll im Vordergrund stehen“, erklärte eine Sprecherin der Polizei der „Krone“.

Auch Grünau rüstet sich für den Fanansturm, rund 500 Tiroler werden erwartet. „Wir hatten eine Sicherheitsbegehung mit der Bezirkshauptmannschaft, der Exekutive und der Gemeinde. 80 Polizisten werden beim Spiel dabei sein. Die Wacker-Anhänger bekommen einen eigenen Einlass und einen Bereich auf der Tribüne“, sagte der Walser Ex-Präsident Hansi Bauer. Auch für Unterhaltung ist gesorgt: „Wir schmeißen den Griller an, haben einen DJ und eine Schießbude. Ich hoffe, dass sich auch viele Grünauer das Spiel nicht entgehen lassen wollen.“ Sportlich hofft man auf eine Überraschung. „Wir werden unser Heil nicht nur in der Defensive suchen“, kündigte Trainer Berni Huber-Rieder an.

Zurück auf Siegerstraße
Bereits am Donnerstag trafen St. Johann und Kuchl aufeinander. Die Tennengauer rehabilitierten sich für die Kufstein-Schlappe und fügten den Pongauern die vierte Niederlage in Folge zu. Oberkofler netzte nach Abwehrschnitzer und Pass von Brückler, der am Ende im Konter ins leere Tor traf – 2:0. „Aber als Spiel war es grausig. Der Ball war vielleicht 30 Minuten im Spiel, es gab gefühlt 60 Freistöße“, knurrte Kuchl-Trainer Tom Hofer. Der früh Krijezi verlor und tauschen musste. Angesichts des dichten Programms mit etlichen englischen Wochen (inklusive Landescup) und Personalsorgen wird die Aufgabe nicht leichter. Weiter geht‘s für beide Teams bereits am Ostermontag.

Torloses Remis in Salzburger Liga
In der vorgezogenen Partie der 19. Salzburger Liga-Runde trennten sich Henndorf und Puch 0:0. „Ein Spiel auf sehr niedrigem Niveau“, fand Puch-Coach Patrick Schober. Henndorfs Maxi Tittler bestätigte: „Es gab nur wenige Chancen, am Ende ist das Remis gerecht.“ Mehr als einen Alutreffer und einen von der Linie gekratzten Ball gab es jedenfalls nicht zu bestaunen.

Weiter geht‘s am Freitag mit den Partien Hallein gegen Neumarkt und Bramberg gegen Schwarzach. Im zweiten Fall gibt‘s auf jeden Fall eine Premiere im Jahr 2026. Denn mindestens eines der Sorgenkinder muss punkten. Wem die sportliche Auferstehung vor Ostern gelingt, ist die Gretchenfrage. „Die Moral hat auf jeden Fall gestimmt“, meinte Bramberg-Obmann Martin Innerhofer nach dem 1:3 in Neumarkt, wo das Spiel recht früh entschieden war. Derweil ist bei Schwarzachs 0:3 gegen Henndorf „alles gegen uns gelaufen“, wie Trainer Mario Krimbacher meinte. Beidseits gleich sind zudem grobe Personalsorgen.

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