11,1 Millionen Euro hat Innsbruck für den Sport budgetiert und möchte seine Bevölkerung fit halten: nun auch am Wochenende in den Turnhallen der Volks- und Mittelschulen.
Innsbruck ist eine Sportstadt“, verkündete gestern strumpfsockig Bürgermeister Johannes Anzengruber in einer Turnhalle bei einer Pressekonferenz. Nachdem mit Federball, Basketball und Kletterwand sportliche Fotos für die Presse geschossen wurden (alle, die den Bürgermeister mit Hula-Hoop-Reifen sehen wollten, gehen hier leider leer aus), kam man zu Neuigkeiten in Sachen Sport: Das Pilotprojekt der auch an Wochenenden mietbaren Turnhallen (VS Angergasse, VS Neu-Arzl, MS Reichenau, MS Pembaustraße, MS Gabelsberger, Schule am Inn, MS Hötting) wird fortgesetzt, wie Sportamtsleiter Tassilo Berghammer berichtet. Vereine können die Turnhallen kostenlos mieten, Privatpersonen müssen laut Tariftabelle zahlen (in den meisten Turnhallen ca. 40 Euro pro Stunde, vereinzelt teurer).
Unser Ziel ist es, Sport für alle zugänglich zu machen – niederschwellig. Der Fokus wird 2026 auf Diversität und Inklusion liegen.

BM Johannes Anzengruber
Bild: Christof Birbaumer
Fortgesetzt werden auch sportliche Aktivitäten durch Vereine in der Nachmittagsbetreuung. Insgesamt gibt es in Innsbruck 350 Sportvereine. Das Budget der Stadt für Sport beläuft sich auf 11,1 Millionen Euro, bei 4,8 Millionen davon handelt es sich um Subventionen. Darin enthalten sind auch die Fortbildungsangebote für Lehrkräfte sowie Digitalisierungsworkshops für Sportvereine.
2025 fanden zwei Sportdialoge statt, die den Austausch innerhalb der lokalen Sportlandschaft weiter stärkten.
Sportamtsleiter Tassilo Berghammer
„Schuldzuweisungen bringen jedoch nichts“
Doch nicht nur das niederschwellige Sportangebot der Stadt – von „Bewegt im Park“ über 60 Tischtennisplatten bis hin zu Beach-Volleyball-Plätzen und dem in Bälde umgebauten Höttinger Schwimmbad – wurde mittels dem vorgestellten Tätigkeitsbericht 2025 vorgestellt, auch als Veranstaltungsort setzte Innsbruck laut Anzengruber starke Akzente.
Von der „Krone“ angesprochen auf das Bobbahn-Desaster und welche Lehren man daraus gezogen hat, verwies Anzengruber darauf, dass, „wenn es nur zwei Planer gibt und man sich auf die Expertise verlässt, ist es schwierig, daraus Lehren zu ziehen. Schuldzuweisungen bringen jedoch nichts, die WM wird 2027 stattfinden und ich bin zuversichtlich, dass keine Mehrkosten daraus entstehen werden.“
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