Mittelstürmer Mario Vucenovic will seinen Ex-Teams Amstetten und St.Pölten mit Austria Lustenau in die Titelsuppe spucken. Seine Mannschaft rangiert aktuell auf Platz Eins, profitierte von Stripfings Konkurs.
„Mir würde es für meine Niederösterreicher natürlich leidtun, ich muss aber auf uns schauen“, lacht Mario Vucenovic, der einst für den SKN und Amstetten stürmte – und nun mit Lustenau als Spitzenreiter die besten Karten auf den Aufstieg in die Bundesliga hat.
Vorteil durch Stripfing-Konkurs
Wobei seine Austria vom Aus beziehungsweise von der Annullierung der Stripfinger Partien profitierte. Die blau-gelbe Konkurrenz hatte gegen den Konkursklub gewonnen, die Ländle-Kicker nur remisiert. „Ich verstehe den Unmut der Vereine. Wenn’s anders gelaufen wäre, hätten sie den Vorteil allerdings auch genommen“, hält sich das Mitleid des Angreifers in Grenzen.
Euphorie durch neues Stadion
Dass die Vorarlberger vorne mitmischen, war übrigens nicht abzusehen. Zehn neue Spieler kamen vor Saisonbeginn dazu. Obendrein ein neues Stadion „Wir haben uns schnell gefunden. Hier herrscht eine richtige Euphorie. Und das Stadion ist ein echtes Schmuckkästchen, wird gegen die Admira am Freitag bumvoll sein.“
Keine Vorentscheidung
Stichwort Admira. Sollten die Südstädter auswärts verlieren, wären sie nach Verlustpunkten bereits acht Zähler hinter Lustenau. Und somit aus dem Titelrennen? „Kann ich mir nicht vorstellen. Jede Woche verändert sich da oben etwas. Wenn du auf die Konkurrenz schaust, dann verlierst du ziemlich schnell den Faden“, spricht der 26-Jährige vielen aus der Seele. „Wir müssen weiter vor unserer Türe kehren, die Aufgaben erledigen.“ Nach dem Admira-Duell geht’s für Vucenovic & Co. munter weiter, warten in der englischen Woche die Young Violets und der SKN.
„Ich will mit Lustenau aufsteigen“
Der St. Pöltner freut sich auf das Duell mit der „Ex“, streut den „Wölfen“ Rosen. „Dort ist viel passiert und trotzdem hat es der neue Coach geschafft, eine Aufbruchstimmung zu entfachen, der Region den Glauben zurückzugeben. Ähnlich wie bei uns.“ Ob der Knipser spielt, bleibt offen. Vucenovic muss sich hinten anstellen, kommt meistens von der Bank. „Das ist natürlich nicht zufriedenstellend. Ich will mit Lustenau nicht nur aufsteigen, sondern auch meinen Teil dazu beitragen. Die Konkurrenz ist aber groß.“ Wie in der Tabelle ...
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