Eine mutmaßliche Drogenbande, die sowohl im niederösterreichischen Bezirk Baden als auch im Wiener Bezirk Leopoldstadt ihr Unwesen getrieben haben soll, wurde gefasst! Die „Drogenköche“ sind nicht geständig.
Am 19. März schlugen erstmals beim Bundeskriminalamt die Alarmglocken, nachdem bekannt wurde, dass größere Mengen an chemischen Stoffen aus dem Ausland nach Österreich gebracht worden sein sollen. Das Landeskriminalamt Niederösterreich machte sich tagelang auf die Suche – und stieß nun auf ein gut verborgenes Netzwerk.
Mitten in der Nacht vom 23. auf den 24. März stand in der Badener Gemeinde plötzlich eine Gruppe von Polizisten in einer Wohnanlage. Die Nachbarschaft soll Medienberichten zufolge besorgt gewesen sein, weil viele Gerüchte – auch um ein angebliches Waffenlager – im Umlauf gewesen waren.
Jetzt steht fest: Die „Geheimaktion“ sollte ein großes Drogenlabor entlarven. Dabei wurden in der Nacht gleich ein 42-jähriger und ein 39-jähriger österreichischer Staatsbürger vorläufig festgenommen. Bei den mehrstündigen Durchsuchungen stellten die Ermittler große Mengen bereits hergestellter Amphetaminpaste, Methamphetamin, Laborutensilien, Chemikalien und weitere Suchtmittel sicher. Auch zwei als gestohlen gemeldete Pistolen wurden entdeckt.
Dritte Verdächtige geschnappt
Durch intensive Ermittlungen ist der Polizei am 24. März ein weiterer Schlag gelungen: Eine 51-jährige Polin ohne festen Wohnsitz in Österreich konnte ausgeforscht und in Wien-Brigittenau festgenommen werden. Bei den Einvernahmen zeigten sich die Verdächtigen nicht geständig. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurden sie in die Justizanstalt Josefstadt eingeliefert.
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