Nix wie los

Über die Hängebrücke von Stams nach Locherboden

Tirol
27.03.2026 17:00

Viele Wanderer und Ausflügler konnten es kaum erwarten: Die Stamser Hängebrücke ist jetzt wieder offen, wir nutzen sie für eine Wanderung hinauf zur Wallfahrtskirche Locherboden.

Zum Leidwesen vieler war die fast 100 Jahre alte Fußgängerbrücke, die bei Stams den Inn überspannt, seit Oktober des Vorjahrs wegen technischer Mängel gesperrt. In den vergangenen Wochen wurde sie renoviert, nun kann man sie wieder sicher begehen.

Auf fast 110 Metern überspannt die Stamser Hängebrücke den Inn.
Auf fast 110 Metern überspannt die Stamser Hängebrücke den Inn.(Bild: Christof Birbaumer)

Um zum Ausgangspunkt zu gelangen, biegen wir in Stams beim Kreisverkehr nach Norden ab und halten uns Richtung „Gewerbegebiet Hängebrücke“ bis zum Parkplatz. Von da geht es in der Unterführung unter der Autobahn hindurch und direkt zu der unter Denkmalschutz befindlichen Brücke. Darauf überqueren wir – leicht schaukelnd – den Inn.

Daten & Fakten

  • Talort: Stams (672 m)
  • Ausgangspunkt: gebührenpflichtiger Parkplatz im Stamser „Gewerbegebiet Hängebrücke“ (638 m)
  • Strecke: Steig, Fußweg, (asphaltierter) Fahrweg
  • Ausrüstung: feste Schuhe, Stöcke
  • Voraussetzungen: Grundmaß an Kondition
  • Kinder: ab dem Babyalter
  • Mountainbuggy: nein
  • Einkehrmöglichkeit: Wirtshaus Locherboden, Montag und Dienstag Ruhetag, T 05263/21203
  • Besonderheit: Wallfahrtskirche Maria Locherboden (816 m): Eine todkranke Frau aus Rum wurde durch Mariens Fürbitte am Locherboden am 12. September 1871 gesund.
  • Anreise mit Öffis: S-Bahn-Station Stams in der Nähe des Ausgangspunkts
  • Höhenunterschied: je rund 250 Höhenmeter in Auf- bzw. Abstieg (Parkplatz – Locherboden – Gasthaus und retour) 
  • Länge: rund 4,5 Kilometer (gesamte Strecke)
  • Gehzeit: gut 2 Stunden (Parkplatz – Locherboden – Gasthaus und retour)

Nördlich des Inns nimmt man den Steig nach Westen („Locherboden/Untermieming“), bei der folgenden Routenteilung und später heißt es, sich an „Locherboden“ orientieren. Der Steig leitet – an- bzw. absteigend – über dem Inntal im Wald empor (zuletzt Fußweg). Infotafeln des „Weges der Extreme“ bieten Interessantes zur Natur entlang der Route.

Auf einem Steig bzw. Fußweg wandern wir hinauf zur Kirche.
Auf einem Steig bzw. Fußweg wandern wir hinauf zur Kirche.(Bild: Peter Freiberger)

Nach knapp einer Stunde ist Locherboden erreicht, über Treppen steigen wir hinauf zur Wallfahrtskirche – toller Blick ins Oberinntal inklusive.

Anschließend zurück hinab und auf dem asphaltierten Zufahrtsweg westlich hinunter zum Parkplatz bei der Mötzer Landesstraße. Von hier sind es nur ein paar Schritte links hinab zum Wirtshaus Locherboden.

Nach dem Einkehren auf derselben Route wieder hinauf zur Kirche und entlang der Zustiegsstrecke retour hinab zum Parkplatz – zweite Überquerung der Hängebrücke inklusive.

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