Nach dem millionenschweren Schul-Neubau ist in Adnet Sparen angesagt. Indes zeichnet sich in der leidigen Causa rund um den miserablen Handyempfang im Tennengauer Ort endlich eine Lösung ab – nach mehr als einem Jahr. . .
„Das ist wirklich die Höhe“, schimpfte eine Adneter Bewohnerin bei einem „Krone“-Lokalaugenschein im vergangenen Jahr. Die ältere Dame sprach damals aus, was sich viele Bewohner der Tennengauer Gemeinde denken. Seit der Demontage der alten 220-kV-Stromleitung im Februar 2025 gibt es teils massive Probleme mit dem Handyempfang im Ort. Denn: Auf einem der Strommasten waren Mobilfunkantennen für Betreiber A1 montiert. Danach gab es immer wieder provisorische Lösungen seitens A1 – doch mancherorts blieben die Probleme bestehen.
Handymast soll an bekannten Standort kommen
Jetzt könnte ein Ende des Dilemmas nahen. Kommende Woche soll in der Gemeindevertretung der neue Standort für einen neuen Mast beschlossen werden. Dieser soll nur unweit des Sportplatzes liegen und somit nicht weit vom damaligen 220-kV-Mast entfernt sein. „Die Grundeigentümer sind sich einig, aber dennoch ist das längst noch nicht fix“, bleibt Bürgermeister Wolfgang Auer (ÖVP) vorerst noch skeptisch. „Es könnte ja durchaus auch noch ein Einspruch kommen.“
Straßensanierung kostet 500.000 Euro
Derweil muss der Ortschef den Rotstift ansetzen. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist in Adnet sparen angesagt – auch weil man erst im vergangenen Jahr den Neubau der Volksschule abgeschlossen hat. Knapp acht Millionen Euro kostete die Gemeinde der Komplex für zehn Klassen und eine Vorschulgruppe.
Als größtes Projekt steht 2026 die Sanierung der Alten Krisplerstraße auf dem Plan. „Der zweite Bauabschnitt soll im Mai starten“, sagt Auer. Kostenpunkt für die Gemeinde: knapp 500.000 Euro. „Das ist in Zeiten wie diesen eh genug“, meint er. Den Rest übernimmt der Fonds zur Erhaltung des ländlichen Straßennetzes (FELS).
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