Energie-Gemeinde

In der Krise scheint Sonne „am hellsten“

Niederösterreich
25.03.2026 13:00

Steigende Energiekosten in Krisenzeiten können auch umgangen werden. Zwei Gemeinden aus NÖ helfen bei Öko-Stromproduktion schon seit Längerem zusammen.

Nicht nur die Spritpreise schießen nach oben, auch Gas verteuert sich massiv. Wer Energie vor Ort erzeugt, kann die steigenden Preise umgehen. Haag und Haidershofen im Bezirk Amstetten haben mit 2025 ihr erstes Jahr als Energiegemeinschaftsjahr hinter sich gebracht. Die Krone berichtete über den einstimmigen Beschluss der beiden Orte im Westen Niederösterreichs. Es ist ein Modell, das seit 2024 immer attraktiver geworden ist am Land. 

Immer mehr Mitglieder
Michael Strasser, ÖVP-Ortschef von Haidershofen, blickt positiv zurück auf die Entwicklung: „Das Interesse an sauberer und regionaler Energie war und ist groß.“ Das Prinzip ist einfach: Wer Strom produziert, etwa mit einer Photovoltaikanlage, teilt ihn innerhalb der Gemeinschaft. Davon profitieren aber auch jene, die selbst keine eigene Anlage haben – durch günstigere Preise. Seit ihrer Gründung ist die Energiegemeinschaft Haag-Haidershofen rasant gewachsen: Mit aktuell 979 Mitgliedern und über 1.498 Zählpunkten wurde 2025 eine getauschte Energiemenge von rund 1.116.000 kWh erreicht.

Es braucht mehr Batteriespeicher
Im Vorjahr konnten so 100.000 Euro an Energiekosten gespart werden. Eine große Hürde für E-Gemeinschaften: Fließt viel Sonnenergie gleichzeitig ins Netz, wird es überlastet. Speicher seien hier die „Gamechanger“, sagt Strasser. In der Nacht werden die Speicher bis auf ein Restniveau entladen und versorgen so die Orte mit Strom. Zu Mittag – wenn die Sonne am stärksten scheint – wieder beladen werden.

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