Die Polizei und das Gewaltschutzzentrum starten mit der „Tour de Police“ in Graz eine enge Kooperation. Das Ziel: einander zu verstehen, Wissen auszutauschen und gemeinsam gegen Gewalt anzukämpfen.
Rund 600 Betretungs- und Annäherungsverbote werden pro Jahr im Schnitt in Graz im privaten und familiären Bereich von der Polizei ausgesprochen. Die Beamten, die einschreiten, sind „sowohl rechtlich, soziologisch, psychologisch als auch taktisch gefordert“, sagt Stadtpolizeikommandant Thomas Heiland. Sie sind die Ersten vor Ort, die intervenieren.
„Der Schutz vor Gewalt ist eine gesellschaftliche Aufgabe“, ergänzt Marina Sorgo, Leiterin des Gewaltschutzzentrums. Jedoch: „Keine Einrichtung kann alleine gegen Gewalt vorgehen. Dafür braucht es gemeinsame Ziele und Vernetzung unter den Berufsgruppen.“
Für eine laufende Weiterentwicklung ist diese Vernetzung essenziell.

Stadtpolizeikommandant Thomas Heiland
Bild: Jürgen Fuchs
Daher wurde vom Gewaltschutzzentrum die „Tour de Police“ in Graz ins Leben gerufen. Ziele sind die intensive Vernetzung mit allen Grazer Polizei-Dienststellen und besseres Wissen über die jeweilige Organisation. „Wir wollen zum Beispiel erfahren, wie es den Polizisten beim Einschreiten geht, sie persönlich kennenlernen und uns mit ihnen austauschen“, so Sorgo. Auch umgekehrt sollen die Beamten wissen, mit wem sie es zu tun haben.
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