Tragische Szenen haben sich am Samstag in Tirol abgespielt. Der deutsche Politiker Carsten Träger brach auf einer Piste am Stubaier Gletscher zusammen, im Spital erlitt der 52-jährige SPD-Politiker dann einen Kollaps und starb. Träger war jahrelang Mitglied des Bundestags und seit Mai 2025 Parlamentarischer Staatssekretär beim deutschen Umweltministerium. Er hinterlässt eine Frau und zwei Töchter.
Carsten Träger war am Samstag am Stubaier Gletscher offenbar noch auf der Piste zusammengebrochen und ins Klinikum nach Innsbruck gebracht worden. Dort kollabierte der 52-Jährige, für ihn gab es keine Rettung mehr.
Nach Trägers plötzlichem Tod wurde für den Deutschen Bundestag in Berlin Trauerbeflaggung angeordnet. Das teilte Parlamentspräsidentin Julia Klöckner (CDU) am Sonntag mit. Seit 2013 saß der 1973 in Fürth geborene Politiker im Bundestag, ehe er zum Staatssekretär avancierte.
Träger war für viele von uns weit mehr als ein Kollege, er war Freund, Ratgeber und Vorbild.
Die SPD-Landesvorsitzenden
„Tod reißt eine Lücke, die nicht zu füllen ist“
„Wir sind tief erschüttert“, erklärte SPD-Fraktionschef Matthias Miersch. „Sein Tod reißt eine Lücke, die nicht zu füllen ist.“ Die Landesvorsitzenden der bayerischen SPD, Ronja Endres und Sebastian Roloff, erklärten: „Wir verlieren einen leidenschaftlichen Kämpfer für soziale Gerechtigkeit und für den Schutz unserer Lebensgrundlagen.“ Träger sei „für viele von uns weit mehr als ein Kollege“ gewesen – „er war Freund, Ratgeber und Vorbild“.
Klöckner zeigte sich von Trägers Tod „tief betroffen“. Sie ordnete Trauerbeflaggung am Bundestag an. Ab Montag sollte außerdem für eine Woche ein Kondolenztisch aufgestellt werden. „Am Mittwoch wird der Bundestag Herrn Träger im Plenum gedenken“, kündigte sie an.
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