Bis 30. April melden

VCÖ-Aktion: Steirische Haltestellen am Prüfstand

Steiermark
19.03.2026 18:00

Öffi-Fahrgäste haben es nicht immer leicht: Sonne und Regen machen das Warten oft unerträglich. Der VCÖ sucht nun die größten Mängel bei Haltestationen in der Steiermark. Die Aktion läuft noch bis 30. April, 485 Haltestellen wurden bereits jetzt gemeldet.

An vielen steirischen Haltestellen des öffentlichen Verkehrs steht man sich sprichwörtlich die Beine in den Bauch. Aber nicht nur Sitzgelegenheiten, auch Witterungsschutz und Beschattung sucht man oft vergebens. Hinzu kommen fehlende Radabstellmöglichkeiten und Beleuchtung. Kurz gesagt: Bus- und Bimhaltestellen sind ausbaufähig.

Diesem Problem hat sich der VCÖ nun angenommen und die Initiative „Haltestellen im Fahrgast-Check“ ins Leben gerufen. Online können noch bis 30. April Mängel bei diversen Haltestellen in der ganzen Steiermark eingetragen werden. Diese werden anschließend gebündelt und an die zuständigen Stellen – in der Regel die jeweiligen Gemeinden und Städte – weitergeleitet. So soll es zu konkreten Verbesserungen bei betroffenen Stationen kommen.

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Fahrgäste leisten einen wichtigen Beitrag, um Verkehrsprobleme zu verringern. Umso wichtiger ist es, dass Haltestellen nicht vernachlässigt werden.

Klara Maria Schenk, VCÖ-Expertin

Sicherheit als Schwerpunkt
Seit dem Beginn der Aktion wurden bereits 485 mangelhafte Haltestellen in rund 120 steirischen Gemeinden markiert: „Die zahlreichen Meldungen zeigen, wie wichtig sichere und gute Haltestellen für die Fahrgäste sind“, stellt VCÖ-Expertin Klara Maria Schenk fest. Bei rund 49 Prozent der gemeldeten Stationen wird eine Beschattung vermisst, gefolgt von fehlenden Radabstellplätzen (39 Prozent) und Sitzmöglichkeiten (37 Prozent).

Spezielle Folien sorgen seit dem Vorjahr bei einigen Haltestellen in der Landeshauptstadt für ...
Spezielle Folien sorgen seit dem Vorjahr bei einigen Haltestellen in der Landeshauptstadt für Schatten.(Bild: Michaela Holzinger)

Ein besonderes Augenmerk wird dabei auch auf die Sicherheit der Haltestellen gelegt: „Mit Bussen sind viele Schüler sowie ältere Menschen unterwegs. Umso wichtiger ist es, dass es sichere Straßenübergänge zur Haltestelle gibt“, betont Schenk. Im Mittelpunkt stehen hier Schutzwege, Gehsteige und Geschwindigkeitsbeschränkungen.

Probleme bei Haltestellen auf map.vcoe.at eintragen.

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