Höhlendrama
Gefährlichste Etappe der Bergung steht bevor
Erleichterung bei den rund 20 Einsatzkräften im Basislager vor der Riesending-Schachthöhle am Untersberg (Bayern). Via "CaveLink" hatte das Rettungsteam Sonntagvormittag gemeldet, dass alle Höhlenretter, die drei Ärzte sowie Opfer Westhauser nun in Biwak 4 angekommen sind.
Ein Mitglied der Bergwacht am Einstieg in 1.890 Meter Höhe: "Die Gruppe hat eine lange Gerade hinter sich und muss jetzt erst einmal eine Ruhepause einlegen." Der Grund: Die gefährlichste und schwierigste Strecke liegt erst vor ihnen. Denn das nächste angepeilte Zwischenlager (Biwak 3, in rund 700 Metern Tiefe) kann nur durch vertikales Klettern entlang einer spiegelglatten Steilwand erreicht werden. Und dieser Aufstieg wäre selbst für Vollprofis, die keine Trage mit einem Schwerverletzten transportieren müssen, eine enorme Herausforderung.
Indes traf am Fuße des Unterberges in Berchtesgaden der bayerische Innenminister Joachim Herrmann ein. Höchstpersönlich wollte er sich auf einer Pressekonferenz über das Engagement der Helfer, allen voran jenen aus Österreich, bedanken. Er erklärte: "Ohne den Erfahrungsschatz unserer Nachbarn hätten wir die Aktion nicht so schnell und professionell stemmen können."
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.