Sieger der Bundesliga-Runde? Sturm! Zumindest die zweite Halbzeit in der Wiener Generali-Arena wirkte wie ein Statement des Meisters an all jene, die heuer nicht mehr auf Schwarz im Meister-Roulette gesetzt hätten. Zumal die Truppe von Fabio Ingolitsch nun sogar einen Drei-Punkte-Polster an der Spitze der Tabelle hat.
Fünf Tore in einem Match hatte Sturm seit dem Derbysieg gegen den GAK im vergangenen Oktober nicht mehr erzielt. Am Sonntag fühlten sie sich zum Start der Meistergruppe auch sehr gut an. „Das ist schon eine Ansage“, meinte Primgeiger Otar Kiteishvili, der mittlerweile seinen eigenen Tor-Rekord (zwölf Treffer) schon eingestellt hat. „Dieses Ergebnis war nach der ersten Hälfte, in der eigentlich die Austria mehr Tore schießen muss, so nicht zu erwarten. Mit meinem Tor sind wir aber mit dem richtigen Momentum in die Kabine gekommen“, bedankte sich „König Otar“ artig bei Assistgeber Jatta.
Dieses Ergebnis war nach der ersten Hälfte, in der eigentlich die Austria mehr Tore schießen muss, so nicht zu erwarten.
Otar Kiteishvili
Eine Premiere war’s für Ryan Fosso, der sein erstes Tor für Sturm bejubeln durfte. „Ich danke dem lieben Gott, letzte Woche war ich ja schon knapp dran“, so der Mittelfeldabräumer, der sich wie der Rest der Truppe von Coach Ingolitsch allerdings trotz des Statement-Siegs eine Kopfwäsche abholen musste.
„Nach einem 5:2-Sieg bei der Austria sollte ich eigentlich mit einer anderen Miene draußen stehen“, war der Cheftrainer nämlich nur mit dem Ergebnis happy. „Wir haben in vielen Phasen des Spiels nicht das gezeigt, wofür wir eigentlich stehen wollen. Die Qualität in den Zweikampf-Duellen war teilweise katastrophal, da waren wir oft mit einem Sicherheitsabstand unterwegs. Nach unserer Führung haben wir auch wieder aufgehört, Fußball zu spielen.“
Die Kehrseite der Medaille: Sturm holte in den letzten vier Spielen drei Siege und ein Remis. „Es läuft nicht alles perfekt, trotzdem stimmen die Ergebnisse“, so Ingolitsch. „Jetzt müssen wir aber schön bodenständig bleiben und an unserer Performance arbeiten.“
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