Die ersten Eissalons öffnen in Wien mit bunten Kreationen. Neben den Klassikern kommt heuer so manches Gemüse ins Stanitzel. Die „Krone“ probierte sich durch.
Traumhafter hätte das Wetter zum Saisonstart nicht sein können. Schon eine Stunde nachdem beim Traditions-Eisgeschäft Tichy am Reumannplatz die Türen öffneten, standen Eishungrige meterweit Schlange.
Für Juniorchefin Xenia Tichy zwar ein mittlerweile jährliches Unterfangen, aber dennoch herausfordernd: Gerade für die neuen Servicekräfte, sagt sie. Auch für das angestammte Personal gibt es zumindest beim Abkassieren eine Umstellung: Mit 3,10 Euro kostet ein kleines Eis, das aus bis zu drei Sorten besteht, heuer um zehn Cent mehr, verrät sie.
Kugeln gibt es beim Tichy bekannterweise keine. Welche neuen Sorten die Saison versüßen werden, wird im Mai bekannt gegeben.
Eismarillenknödel oder doch Bananensplit?
Tichy-Fans können außerdem beruhigt sein: Die traditionsreichen Eisknödel gibt es natürlich auch heuer wieder. Kundin Angela H. (19) empfiehlt allerdings den Bananensplit: „Klassisch, aber immer gut“, sagt sie.
Luise F. (19) hat sich gleich zu Saisonbeginn zum ersten Mal vom bekannten Tichy-Eis überzeugt. Ihre Bilanz: „Ja, war extrem gut.“ Sie wird jedenfalls noch einmal kommen, ist sie sicher.
„Ich nehme immer Erdbeereis. Damit kann man nie etwas falsch machen. Ich mixe es immer mit etwas, das ich nicht kenne.“

Duygu K. (40), Ingenieurin
Bild: Mario Urbantschitsch
„Unsere Lieblingssorte ist Mango. Wir können aber auch den Bananensplit vom Tichy empfehlen.“

Luise F. und Angela H. (beide 19), Studierende
Bild: Mario Urbantschitsch
Gefrorene Erdäpfel
Die Sitzplätze in der Gelateria Castelleto am Schwedenplatz waren Freitagmittag ebenfalls gut gefüllt. Kellner Kenan bringt den ein oder anderen farbenprächtigen Becher zu den Tischen. Eine Sorte fällt besonders ins Auge: „Miss Purple“, bestehend aus einer violetten Süßkartoffel.
Nicht nur wegen der Farbe, sondern auch wegen des außergewöhnlichen Geschmacks entpuppt sich das lila Eis als Hit, so Iris Castelleto. Und das hat sich schon herumgesprochen: „Es kommen aktuell extrem viele asiatische Touristen zu uns, nur wegen dieser Sorte“, sagt sie.
Ansonsten stehen die fruchtigen Varianten weiterhin hoch im Kurs – vor allem Wassermelone und Maracuja. Der Preis blieb gleich: Eine Kugel kostet wie im Vorjahr 2,30 Euro.
Bei Zanoni&Zanoni verlangt man zwar mit 2,20 Euro weniger, allerdings müssen Kunden heuer zehn Cent mehr berappen als noch in der vorigen Saison.
Beim Eis-Greissler wiederum kostet eine Kugel 2,50 Euro. Eine Sorte hat sich besonders als Touristen-Magnet bewährt: Kürbiskernöl-Eis. Das Sortiment wird außerdem wöchentlich mit neuen Kreationen ergänzt. Dieses Mal steht Zucchini-Kuchen am Programm.
„Dolce Vita“ bei Veganista
Das „Dolce Vita“ erleben Eisfans in den Vitrinen von Veganista. Dort gibt es eine ganze Woche lang Tiramisu in Eisform – egal ob mit Zitrone, Erdbeere oder Kaffee.
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