Eine seit über 20 Jahren andauernde Diskussion könnte am kommenden Mittwoch (18. März) ein Ende finden. An diesem Tag reist die Geschäftsleitung von Ikea Österreich für eine Pressekonferenz nach Vorarlberg. Offizieller Anlass ist das fünfjährige Bestehen des Planungsstudios im Dornbirner Messepark. Wie VOL.AT berichtet, gehen Branchenkenner und mit der Causa vertraute Personen davon aus, dass es bei dem Termin um mehr geht. Sie erwarten die Bekanntgabe der endgültigen Entscheidung, ob Ikea in das leerstehende Kika-Gebäude in Dornbirn einzieht.
Verkehrskonzept als Schlüssel
Vorausgegangen war eine „exklusive Prüfzeit“, die Ikea mit dem Eigentümer der Immobilie, der Grazer Supernova-Gruppe, vereinbart hatte. In dieser Phase wurden alle notwendigen Details für eine mögliche Ansiedlung geklärt. Ein zentraler Punkt war dabei die Erstellung eines tragfähigen Verkehrskonzeptes. Dies gilt als entscheidende Voraussetzung für die Zustimmung von Stadt und Land. Der Zeitpunkt für eine Eröffnung wäre günstig, da auch der benachbarte Messepark umgebaut wird. Dadurch könnten die Verkehrslösungen für beide großen Anziehungspunkte für Kunden optimal aufeinander abgestimmt werden.
Lange Geschichte mit Rückschlag
Die Pläne für ein Ikea-Möbelhaus in Vorarlberg sind nicht neu. Bereits 2002 zeigte der schwedische Konzern Interesse an der Region, die mit ihrem Einzugsgebiet bis in die Schweiz und nach Deutschland als sehr attraktiv gilt. Ab 2012 fokussierte man sich auf einen Standort in Lustenau. Diese Pläne waren 2017 bereits sehr weit fortgeschritten und ein Vorarlberger Unternehmen war mit der Realisierung beauftragt. Kurz vor einer geplanten Volksabstimmung stoppte Ikea das Projekt jedoch. Als Grund wurde eine neue Konzernstrategie genannt, die Standorte in Innenstädten statt auf der „grünen Wiese“ bevorzugt. In der Folge eröffnete 2020 das Planungsstudio im Messepark.
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