Sah wild aus

Sturz kostete Tochter von Ex-Fußballprofi Medaille

Wintersport
09.03.2026 15:23

Ein Sturz kostete der sehbeeinträchtigten Elina Stary im Super-G der Paralympics in Cortina eine Medaille. Mama Petra, die als Snowboarderin früher im Europacup fuhr, und Papa Roman, der den FC Kärnten 2001 als Kapitän zum Sieg im Fußball-Cup führte, blieb bei dem wild aussehenden Abflug kurz das Herz stehen.

Roman Stary sagte: „Am Anfang ist mir das Herz stehen geblieben. Als sie aber schnell aufstehen konnte, war ich wieder einigermaßen beruhigt. Wenn das Adrenalin weg ist, wird sie es schon ein bisschen spüren. Ihre großen Chancen in den technischen Bewerben kommen erst.“

Weiters meinte der Ex-Fußballprofi, der beim ersten Treffen mit seiner Tochter nach dem Rennen ihren geschwollenen Daumen gleich mit Schnee kühlte: „Ich persönlich bin wegen der hohen Geschwindigkeit nicht so der Super-G-Fan. Aber Elina wollte das unbedingt.“

„War wirklich ekelhaft“
Mama Petra sagte: „Der Moment des Sturzes war wirklich ekelhaft. Gott sei Dank ist nichts Grobes passiert. Aber die Elina ist ein Stehaufmännchen, ein Kärntner Sturschädel. Wenn es war schafft, nach so einem Sturz zurückzukommen, dann sie. Dienstag steht in Cortina die Super-Kombination auf dem Programm. Donnerstag folgt der Riesentorlauf der Damen, Samstag der Slalom.

Papa Roman kühlte sofort den Daumen von Elina Stary mit Schneel
Papa Roman kühlte sofort den Daumen von Elina Stary mit Schneel(Bild: Matthias Mödl)

„Habe hier noch drei Chancen“
Elina erklärte: „Ohne den Sturz wäre es eine Medaille geworden. Aber ich habe hier noch drei Chancen.“ Guide Stefan Winter nickte: „Wir wissen, dass wir schnell sind, wir haben schon Schlimmers überstanden.“

Zum Sturz meinte die 19-Jährige: „Ich bin die eine Kuppe wegen des für mich sehr unangenehmen Sonnenlichts nicht mit 100-prozentigem Selbstvertrauen gefahren. Dann war Stefan schon etwas weiter weg, ich habe die Ideallinie verloren, bin ich in das Tor gefahren und abgehoben. Ich bin ziemlich auf den Kopf gefallen, der Daumen ist etwas geschwollen. Aber es ist zum Glück alles nicht so schlimm.“

Thomas Grochar belegte in der stehenden Klasse als bester Österreicher Platz acht.
Thomas Grochar belegte in der stehenden Klasse als bester Österreicher Platz acht.(Bild: GEPA)

Ihr halbseitig gelähmter Kärntner Landsmann Markus Salcher stürzte in der stehenden Klasse ebenfalls. Thomas Grochar. belegte als bester Österreicher Platz acht. Nico Pajantschitsch belegte Rang zehn, Manuel Rachbauer wurde 19.

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