Während man sich im Zielraum schon allmählich auf die Siegerehrung eingestellt hat, machte sich Asja Zenere mit Startnummer 33 auf den Weg, das Rennen noch einmal richtig aufzumischen. Die 29-Jährige konnte am Sonntag im Super-G von Val di Fassa überraschen und mit dem dritten Platz den ersten Stockerlplatz ihrer Karriere feiern.
Ein kurzer Blick auf die Anzeigetafel, dann kannte die Freude keine Grenzen mehr. Asja Zenere schrie im Zielraum all ihre Emotionen heraus. Für die 29-Jährige ist es ein sensationelles Ergebnis. Der dritte Platz bedeutet – ausgerechnet vor Heim-Publikum – das erste Podest ihrer Weltcup-Karriere.
Dabei schien das Rennen eigentlich schon vorbei zu sein. Kurz zuvor war Gesamtweltcup-Führende Mikaela Shiffrin mit einem wenig überzeugenden Lauf nur auf den 20. Zwischenrang gefahren. Im Zielraum freute sich die Italienerin Elena Curtoni ebenfalls schon über einen durchaus überraschenden Sieg.
Bitter für Robinson
Doch dann kam Zenere und zeigte von Beginn an eine saubere Fahrt. Am Ende wurden es 27 Hundertstel Rückstand und damit der dritte Platz hinter Teamkollegin Curtoni und Kajsa Vickhoff Lie. Die Norwegerin war auch nur ein Hundertstel schneller.
Leidtragende der Überraschungsfahrt von Zenere war vor allem Alice Robinson. Die Neuseeländerin rutschte so noch vom Podium und verlor so auch noch wichtige Punkte im Kampf um die kleine Kristallkugel.
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