Unterstützt von CIA

Kurden sollen Bodenoffensive gegen Teheran starten

Außenpolitik
05.03.2026 09:40

Tausende kurdische Kämpfer operieren im iranisch-irakischen Grenzgebiet. Sie sollen laut Medienberichten eine Bodenoffensive gegen das Regime in Teheran starten - unterstützt vom US-Geheimdienst CIA und dem israelischen Mossad. Offiziell wird das dementiert.

Seit Beginn des Kriegs gegen den Iran deuten militante kurdische Gruppen ein Eingreifen an und riefen iranische Soldaten dazu auf, überzulaufen. Mehrmals griff die iranische Armee auch kurdische Stellungen im benachbarten Irak mit Raketen und Drohnen an.

CIA soll Milizen bewaffnen
Mehrere kurdische Milizen bereiten sich nun auf eine Bodenoffensive im Nordwesten des Iran vor, berichten US-Medien unter Berufung auf israelische und US-Beamte. Laut CNN unterstützt die CIA die Kurden im Grenzgebiet schon seit Monaten und arbeitet daran, sie zu bewaffnen.

Auswirkungen eines iranischen Drohnenangriffs auf Erbil, Haupstadt der autonomen Region ...
Auswirkungen eines iranischen Drohnenangriffs auf Erbil, Haupstadt der autonomen Region Kurdistan im Irak(Bild: AFP/SAFIN HAMID)

Milizen sollen Chaos säen
Der Plan sei, mit Bodenoperationen Chaos zu säen und das iranische Militär zu binden. Oppositionelle Iraner könnten dann in den großen Städten einen Volksaufstand entfachen, ohne dass die Demonstranten zu Tausenden erschossen werden wie im Jänner.

Ursprünglich sei dieser Plan von Israels Premier Benjamin Netanyahu und dem Auslandsgeheimdienst Mossad gekommen, der die Kurden ebenfalls unterstütze, berichtet „Axios“. US-Präsident Donald Turmp soll demnach mit irakisch-kurdischen Anführern über ein mögliches gemeinsames Vorgehen gesprochen haben. Die „Jerusalem Post“ meldete am Mittwoch gar, dass Hunderte kurdische Kämpfer die Offensive schon gestartet hätten. Das wurde allerdings von iranisch-kurdischen Parteien und der Regierung Kurdistans im Nordirak heftig dementiert.

Das Weiße Haus wies auch die Berichte über eine geplante Bewaffnung der Kurden zurück. Trump habe derlei Plänen nicht zugestimmt. Mit kurdischen Anführern habe er lediglich mit Blick auf den US-Stützpunkt im Nordirak gesprochen. 

Kurdische Parteien verbünden sich
Sicher ist, dass es viele Kurden im Iran gibt, die das Mullah-Regime loswerden wollen. Seit Jahrzehnten kämpfen sie für einen eigenen Staat. Wenige Tage vor Kriegsbeginn formierten sich fünf kurdische Parteien, darunter die Freiheitspartei Kurdistans (PAK), zu einer Allianz, um die politischen Kräfte im Kampf gegen die Islamische Republik zu bündeln und die Selbstbestimmung der Kurden voranzutreiben.

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