Anspruch und Wirklichkeit unterscheiden sich auch in dieser Saison bei Salzburg. Die Ziele des Klubs sind groß, lauten sie doch immer: Zwei nationale Titel zu gewinnen, international ein gutes Bild abzugeben.
Das muss beim Blick auf die Möglichkeiten auch die Zielsetzung sein. Da würden nicht einmal die treusten Fans widersprechen. Doch auch heuer sind die Bullen meilenweit vom Muss-Zustand entfernt.
In der Ligaphase der Europa League hatte die Truppe unter Ex-Trainer Thomas Letsch recht früh fast alle realistischen Chancen auf ein Weiterkommen verspielt. Am Ende belegte Salzburg den rundum enttäuschenden 31. Tabellenplatz. Die Top-24 hätten fürs Überwintern gereicht.
Schwacher Trost, aber mehr Druck
Vor wenigen Tagen folgte nun die nächste Riesenenttäuschung. Unter dem neuen Coach Daniel Beichler schied die Mannschaft im ÖFB-Cup völlig verdient daheim im Halbfinale gegen Außenseiter Altach aus. Die Chance auf das nationale Double ist somit dahin.
Schwacher Trost für das Abschneiden in den Pokalbewerben: Salzburg muss sich jetzt nur mehr auf die Liga konzentrieren. Das macht die Sache für die Bullen aber maximal auf dem Papier einfacher. Der Druck in den verbleibenden elf Ligaspielen ist dadurch riesengroß. Weil nur der Gewinn der Meisterschaft die Saison retten würde. Das ist die Realität – und der Anspruch.
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